Hier kommen Welten zusammen: Die Hamburger Sängerin und Bağlama-Spielerin Derya Yıldırım ist bekannt für ihren psychedelischen Folk, der Mandolinist Avi Avital bewegt sich spielerisch zwischen Barock und zeitgenössischer Musik. Gemeinsam mit den abenteuerfreudigen Streicher:innen des Ensemble Resonanz schlagen sie einen weiten Bogen – von Vivaldis »Sommer« über neu arrangierte anatolische Volkslieder bis zur Uraufführung von Taner Akyol.
Unter der Leitung von Riccardo Minasi bringt das Ensemble ResonanzBeethovens Sinfonie Nr. 6 »Pastorale« in einen Dialog mit der Gegenwart – hörend, kommentierend, hinterfragend. Die Sinfoniesätze werden mit Kristine Tjøgersens Klavierkonzert für Klavier, Live-Kamera und Orchester (2019) verflochten, das eigens für dieses Projekt neu arrangiert wurde. Beide Werke entwerfen ihr eigenes Bild von Natur – als künstlerische Konstruktion, als Spiegel menschlicher Wahrnehmung.
Vom jugendlichen Klangrausch des Enescu-Oktetts bis zu Brittens berührender Spätkomposition »Lachrymae« lassen uns das Ensemble Resonanz und Tabea Zimmermann zwei weltumfassende Werke neu entdecken – voller innerer Bewegung, zwischen Rückschau, Melancholie und Transzendenz.
Das Ensemble Resonanz startet seine Saison 25/26 mit der international renommierten Bratschistin Tabea Zimmermann. Unter dem Titel »dusk & dawn« erkunden die Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit Zimmermann Werke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – eine Epoche des Wandels, voller Kontraste, Brüche und zugleich neuer Möglichkeiten.
Mit »longing to tell – a blues opera« bringt das Ensemble Resonanz mit einem Team aus internationalen Künstler:innen eine genreübergreifende Konzertinszenierung auf die große Bühne, in der die Grenzen zwischen Konzert und Performance, zwischen Hip-Hop, Jazz und Klassik verschwimmen.
Mozart als hochemotionales Drama: Die gefeierte Sopranistin Anna Prohaska, Dirigent Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz bündeln ihre musikalischen Kräfte, um die große emotionale Tiefe seiner Werke auszuloten. Inspiriert von der Tradition der historischen Akademiekonzerte verbindet das Album die Sinfonie Nr. 35 »Haffner« mit einigen der expressivsten Arien aus Mozarts Opern – darunter Le Nozze di Figaro, Così fan tutte, Idomeneo, Die Entführung aus dem Serail und La clemenza di Tito.
Marie-Sünje Schade übernimmt ab April 2025 die Position der Geschäftsführerin und Künstlerischen Managerin des Ensemble Resonanz in Hamburg. Sie wechselt vom Konzerthaus Dortmund, wo sie aktuell den Künstlerischen Bereich und die Programmplanung verantwortet. Schade tritt damit die Nachfolge von Tobias Rempe an, der das Ensemble 18 Jahre lang in dieser Rolle geprägt hat.
Das Ensemble Resonanz wird am Dienstag, den 20. August sein Debüt bei den BBC Proms geben. Mit seinem Principal Guest Conductor & Partner in Crime Riccardo Minasi sowie den Solist:innen Clara Jumi Kang (Violine) und Timothy Ridaut (Viola) präsentieren sie bei dem Festival-Konzert Prom #41 ein reines Mozart-Programm in der Royal Albert Hall.
Vom galanten Stil bis zur Revolutionszeit: Ein halbes Jahrhundert Cellokonzert-Geschichte auf einem Album! Nach der preisgekrönten ersten Aufnahme mit Musik von C.P.E. Bach lassen uns Jean-Guihen Queyras, Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz die emotionale Tiefe von Anton Kraft hautnah spüren und würdigen die transzendente Virtuosität dieses völlig zu Unrecht verkannten Musikers und Komponisten.
Der Hamburger Senat zeichnet das Ensemble Resonanz mit der Johannes-Brahms-Medaille aus. Mit der 1928 gestifteten Medaille werden Personen und Gruppen geehrt, die bedeutende Beiträge auf dem Gebiet der Musik geleistet haben.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreichte dem Ensemble die Auszeichnung gestern Abend im Rahmen des Konzertes »resonanzen fünf »BR4HMS« im Großen Saal der Elbphilharmonie.
In der Konzertreihe resonanzen in der Elbphilharmonie sucht das Ensemble Resonanz in sechs neuen Programmen das Anspruchsvolle im Leichten, das Schwierige im Spaßhaften, das Alte im Neuen – und umgekehrt. Der Große Saal der Elbphilharmonie verwandelt sich in ein gesellschaftliches Forum, die Bühne wird zum Spielplatz, neben Klassikern von Beethoven und Mozart gibt es selten Gehörtes von Pavel Haas und Anton Kraft sowie neue Werke von Dai Fujikura, Kate Moore und Manfred Trojahn. Unsere Gäste sind Patricia Kopatchinskaja, Abel Selaocoe, Asya Fateyeva, Jean-Guihen Queyras, Nadia Kailouli, Riccardo Minasi und viele mehr.