weihnachtsoratorium

weihnachtsoratorium im resonanzraum

 

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Warum widmet sich ein Ensemble, das sich seinen Ruhm vor allem mit Raritäten alter Musik und ebensolchen der neuen bis allerneuesten Musik erspielt hat, ausgerechnet dem erfolgreichsten Oratorium des Barock? 
Dem Mainstream-Werk weihnachtlicher Musik schlechthin?
Die Antwort des Ensemble Resonanz fiele vermutlich karg und ehrlich aus: »Weil Weihnachten ohne WO nur die halbe Wahrheit ist.«
Denn so oft man das »WO« auch gehört und gespielt haben mag: Man will es immer wieder hören und immer wieder spielen. Und das Werk ist mit seinen sechs Teilen und 64 Nummern so umfangreich, dass jeder seine eigene Konzertversion daraus destillieren kann.
Beim Ensemble Resonanz wurde daraus: Eine Hausmusik unter Freunden. Nachdem das Ensemble mit dem »resonanzraum« auf St. Pauli endlich ein dauerhaftes und eigenes Zuhause gefunden hatte, schien es Konzertmeisterin Juditha Haeberlin und den anderen Musikern an der Zeit, Bachs für jeden von ihnen mit so vielen Erinnerungen verbundenes Oratorium quasi heimzuholen, es sich fürs Ensemble zu eigen zu machen. Nun heißt »zu eigen machen« beim Ensemble Resonanz: Jede Note hinterfragen, jede Konvention prüfen und jede musikalische Zeitform als reine Gegenwart inszenieren. Immer mit Respekt – und immer mit Hingabe, weil sie’s anders gar nicht können.
 
In der Begrüßung erzählte Juditha Haeberlin dem Publikum von der Advents- zeit ihrer Kindertage, vom Moossammeln im Wald mit dem Vater und den beiden Geschwistern für die Krippe unterm Tannenbaum. So wurde der resonanzraum zum Wohnzimmer, die Musiker zum Chor, das Werk zur Kammermusik mit Barockbratschen, E-Gitarre und Vintage Keyboards. Diese Besetzung ließ manche argwöhnen und andere hoffen; tatsächlich liegt ein feiner Thrill in der ungewohnten Klanglichkeit. Beste Hausmusik des 21. Jahrhunderts: Historisch informiert, authentisch in ihrer Intention und – warm, weil in erster Linie fürs Miteinander gedacht.

 

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Ensemble Resonanz I resonanzraum records 2017

C.P.E. Bach: »Große Orchestersinfonien Wq 183, Bläsersonaten Wq 184«

Nach der gefeierten Aufnahme der Hamburger Sinfonien widmet sich das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Riccardo Minasi nun den Großen Orchestersinfonien sowie der weltweit ersten Einspielung der Bläsersonaten Wq 184.

 

Wie sehr die Musik von C.P.E Bach jegliche Konvention durchbricht und bis heute zu »markerschütternder Intensität« (WDR 3) fähig ist, hat nicht erst das 300-Jährige Jubiläum 2014 bewiesen. Der »Hamburger Bach«, zu seiner Zeit bekannter als sein Vater und als Superstar verehrt, wurde lange von der Musikwelt vernachlässigt. Mit Spielfreude, Leidenschaft und auf modernen Instrumenten legt das Ensemble nun mit den Großen Sinfonien und Bläsersonaten die zweite Einspielung seines Werkes vor. 

Mit seinen 4 Orchestersinfonien stellte sich C.P.E. Bach der Herausforderung, Sinfonien für ein volles, aus Streichern und Bläsern zusammengesetztes Orchester zu schreiben, in denen alle Instrumente eigenständige Funktionen haben – dieser Versuch kennzeichnet nicht weniger als die Entstehung des modernen Sinfonieorchesters, wie wir es heute kennen. Bachs verstärktes Interesse am Bläserklang bewegte ihn bereits kurze Zeit vorher zur Kompositionen seiner 6 Kleinen Sonaten für Bläser, die als Vorreiter der »Harmoniemusik« für Bläserensembles gelten. Von diesen 6 Sonaten gibt es bislang weltweit keine Einspielung.

 

Spiegel Online »Für die neuen C.P.E. Bach-Aufnahmen hat sich das Ensemble den italienischen Geiger und Dirigenten Riccardo Minasi geholt, der seit 2012 auch als Gründer und Leiter des Kammerorchesters Il Pomo d'Oro erfolgreich agiert. Unter seiner Stabführung lassen die Resonanz-Künstler die flotten Meisterstücke des Bach-Sohnes temperamentvoll ausschwingen, arbeiten die schlanken Melodieführungen heraus und gestalten die Minisymphonien als frühe Rokoko-Hits von großer Eingängigkeit.«
 
Hamburger Abendblatt | »Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz schärfen die Charaktere und Kon​traste so packend, dass einem auch heute die Ohren schlackern und manchmal sogar der Atem stockt.«

 

Kulturport | »... die Musik (klingt), als hätte der Hamburger Bach eben erst die Feder beiseitegelegt – so frisch, spannend, überraschend und überwältigend präsent lebendig kommen diese Symphonien aus den Lautsprechern.«

 

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Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi Dirigent | ES-DUR 2016

CPE Bach Cover

C.P.E. Bach: »6 Hamburger Sinfonien, Wq. 182«

Freiheit. Nach der durch Etikette und vielleicht auch geringer echter Wertschätzung geprägten Zeit am Berliner Hof Friedrich II. atmete Carl Philipp Emanuel (1714-1788) in Hamburg ab 1768 eine andere Luft – die der Unabhängigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Musikförderer Baron van Swieten unterstützte Bach dabei und bei van Swietens Besuchen in Hamburg hielt er ihn dazu an, seine Kunst auszuüben »ohne auf die Schwierigkeiten Rücksicht zu nehmen, die daraus für die Ausübung notwendig entstehen müssen.« 1773 schrieb Carl Philipp Emanuel Bach über seine Berliner Zeit: »Weil ich meine meisten Arbeiten für gewisse Personen und fürs Publikum habe machen müssen, so bin ich dadurch allezeit mehr gebunden gewesen, als bey den wenigen Stücken, welche ich bloß für mich verfertigt habe. Ich habe sogar bisweilen lächerlichen Vorschriften folgen müssen.«

 

Riccardo Minasi | über die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Resonanz:
»Was mich an der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Resonanz vom ersten Augenblick an begeistert hat war die Liebe, mit der es jedem Komponisten, dem wir uns angenähert haben, begegnet ist. Als wir Lully gespielt haben, waren wir wie ein französisches Hoforchester, als wir Debussy gespielt haben, war das Parfum der ‚Belle Epoque’ in der Luft und wenn das Ensemble Resonanz Musik von Iannis Xenakis oder Tristan Murail spielt, ist es ein echtes modernes Ensemble. Diese Fähigkeit, förmlich die Hautfarbe zu wechseln, je nachdem, auf welchen Stein es seinen Fuß setzt, ist eine große Stärke des Ensembles.«

 

Fono Forum 12/14 | »Das glasklar und präzise musizierende Orchester fängt die in diesen Sinfonien niedergelegten Stimmungsgegensätze ein, ohne dabei den Blick auf das große Ganze aus den Augen zu verlieren.«

 

Klassik.com | »Mit markerschütternder Intensität entfacht das Ensemble Resonanz die schroffen Kontraste der Streichersinfonien C.P.E. Bachs. Das Ergebnis ist an schierer Ausdruckskraft nur schwer zu überbieten.«
 
Marcus Stäbler | »Diese Spielfreude des Ensemble Resonanz funkelt aus jedem Ton. Unter Leitung von Riccardo Minasi verbindet das Kammerorchester feuriges Temperament mit größter Sorgfalt. Das macht die Aufnahme so packend. (…)«

 

Arndt Richter, WDR3 | »Mit ihrer Interpretation der sechs Streichersinfonien von 1773 holen Ricardo Minasi und das Ensemble Resonanz CPE Bach nachhaltig aus der »Vorläufer-von-irgendwas«-Ecke. Diese Musik ist in hohem Maße eigenständig und mit ihrem bewussten Anrennen gegen jegliche Konventionen unterstreicht sie einmal mehr das Singuläre ihres Schöpfers. Das alles wird aber nur dann deutlich, wenn sich eine Interpretation traut, die Radikalität der Komposition bis in die letzte Konsequenz zu formulieren. Da sie dies tut ist die vorliegende Wiedergabe ein Höhepunkt des zuende gehenden Bach-Jahres. Das Plädoyer für den historischen Wert dieses Komponisten und seiner Musik hätte kaum leidenschaftlicher ausfallen können.«

 

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Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi Dirigent | ES-DUR 2014

Kommando Himmelfahrt »Der Mensch als Pflanze«

Der Soundtrack zur Musiktheater-Produktion »Geisterbahn«, – mit Aérea Negrot (Gesang), Friedrich Liechtenstein (Sprecher) und dem Ensemble Resonanz.
 
Das Hamburger Kollektiv „Kommando Himmelfahrt“, bisher bekannt für großformatige und extravagante Musiktheaterproduktionen, baut erstmals eine begehbare Installation – eine „Geisterbahn“ voller Nervenkitzel und Adrenalinschübe für das Publikum. Der Soundtrack dieser Produktion, „Der Mensch als Pflanze“, beschwört den Geist des ebenso verrufenen wie visionären Arzt-Philosophen Julien Offray de la Mettrie. Der französische Radikalaufklärer und Frauenheld lebte als international geächteter Atheist am Hofe Friedrichs II., wo er 1751 nach dem Genuss einer übergroßen getrüffelten Pastete verstarb. Kurz vor seinem Tod veröffentliche er „L’Homme-Plante“, eine intelligente und anzügliche Spielerei des Philosophen. Um seine Auffassung von der Einheit des Lebendigen zu beweisen, beschreibt er die Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Pflanze. Was zu seiner Zeit als gotteslästerlich galt, wirkt heute geradezu wie eine Vorwegnahme unseres posthumanistischen Zeitalters.

 

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Kommando Himmelfahrt, Aérea Negrot, Friedrich Liechtenstein, Ensemble Resonanz | Hood Musik 2016

Johann Sebastian Bach »Goldberg Variationen«

Goldberg Variationen BWV 988,
Bearbeitung für Streichorchester nach Dimitri Sitkovetsky
 
die taz | »Das ist selten: Da bekommt man eine CD auf den Tisch, auf die man überhaupt keine Lust hat, hört dann doch hinein und kann gar nicht mehr abstellen. … Da klingt alles leicht, aber nichts oberflächlich. Je länger man sich dem geradezu verführerischen Spiel des jungen Hamburger Ensembles hingibt, desto mehr erschließen sich die Komplexität und Gedankentiefe dieser Musik.«
 
Stuttgarter Nachrichten | »Das energievoll vorgetragene Werk erklang mit kantigen Konturen, französisch barocker Streicheropulenz, Lyrismen im Geiste Vivaldis und tollem rhythmischen Drive – ebenso überzeugend wie das Original.«
 

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Ensemble Resonanz | und Reinhard Latzko ambitus 96840 (2002)

»..., die Hölle aber nicht.« - Musik zu Imre Kertész

Als Wort-Ton Collage reflektiert die CD zentrale Aspekte von Imre Kertészs Literatur - mit Auszügen aus dem "Galeerentagebuch", gelesen von Hanns Zischler, mit Musik von Stefan Litwin, Anton Webern, Gideon Klein und Bernd Alois Zimmermann und dem Ensemble Resonanz.

 

 

 

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Ensemble Resonanz | ES-DUR 2014

Berg | Schoenberg mit Jean-Guihen Queyras

Im Jahr 2009 lud das Ensemble Resonanz Jean-Guihen Queyras für einen gemeinsamen Haydnabend ein, bei dem der Cellist nicht nur als Solist auftrat, sondern gleich noch vom Cellopult aus eine Sinfonie leitete. Man verstand sich so gut, dass das Ensemble Jean-Guihen Queyras zum Artist in Residence erkor. Drei Jahre währte die gemeinsame Partnerschaft, und die erste gemeinsame CD ist ein Zeugnis der zwischen den Musikern bestehenden Chemie: Schönbergs "Verklärte Nacht", mit der auch die Resonanzen-Saison 12/13 eröffnet wurde, und Bergs "Lyrische Suite" in der Fassung für Streichorchester. Zwei Schlüsselwerke an der Schwelle zur Moderne, die die Tür weit für die Zukunft geöffnet haben und doch gleichzeitig einen wehmütigen Blick zurück aufs 19. Jahrhundert werfen.  

 

New York Times | »The Ensemble Resonanz offers a bristling, fiery interpretation here, as well as a full-blooded performance of Schoenberg’s Verklärte Nacht.«

Concerti | »Oft gespielt, doch selten derart expressiv und feinnervig gehört: Schönberg und Berg wirken nach dieser Klangbehandlung durch das Ensemble Resonanz brandaktuell. (...) Eine alles andere als Verklärte Nacht, in der sie gemeinsam alles Unheimliche wie auch unheimlich Süßliche freilegen und einen geradezu unbändigen Willen zur feinstrukturierten Durchgestaltung beweisen. Prägnant werden nicht nur die kunstvollen motivischen Strukturen herausgearbeitet, sondern auch alle Ecken und Kanten aufgedeckt. Eine Dichte, die Queyras und das Ensemble auch in der Lyrischen Suite mit herrlicher Streicherdelikatesse fortsetzen: schimmernd, wispernd, expressiv, leuchtend, ekstatisch – Nervenendmusik pur!«

 

 

Ein Interview mit Jean-Guihen Queyras zur neuen CD

20,00 EUR, zzgl. Versandkosten

Jean-Guihen Queyras, Ensemble Resonanz Resonanz | harmonia mundi 2014

eisler cover

Hanns Eisler »Ernste Gesänge«

Singen in finsteren Zeiten.. Vom Wien der Zwanzigerjahre und dem Berlin der Weimarer Republik bis zu seiner Emigration in die USA, von seiner Rückkehr nach Wien nach dem Ende der Nazizeit bis zu seinen letzten Tagen in Ost-Berlin: Hanns Eislers Leben war ein langes Exil im Angesicht der künstlerischen, technischen und politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Distanz, Ironie und Melancholie sind die ästhetischen Konsequenzen, die auch die Auswahl der hier vorgestellten Lieder charakterisieren. Ihr Ton erinnert oftmals an die Verzweiflung dunkler Zeiten, während freilich schon die frühe Klaviersonate dem jungen Eisler eine bis heute andauernde Bewunderung einbrachte.

 

DIAPASON D'OR | CHOC de Classica | DIAMANT d'Opéra Magazine
 
Berliner Zeitung | »Die wichtigste CD des Jahres.«

 

The Guardian | »It is a fascinating and hugely rewarding disc.«

 

BBC Music Magazine Awards jury | »This disc of songs by Hanns Eisler is a revelation, with an astonishing range of texture and style. Matthias Goerne is sensitive to every expressive nuance of the Austrian’s most intimate writing. And he's powerfully accompanied by the Ensemble Resonanz in Eisler’s swansong, Ernste Gesänge, and by Thomas Larcher in the Brecht songs written in exile.«

 

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Matthias Goerne, Ensemble Resonanz Resonanz & Thomas Larcher | harmonia mundi 2013

Julia Wolfe »cruel sisters«

Im Stil der neueren minimal music vereint Julia Wolfe kraftvolles Powerplay und suggestive Streicherklänge. Das Titelwerk »Cruel Sister« basiert auf einer alten englischen Ballade von zwei in der Liebe konkurrierenden Schwestern. Die Komposition schöpft die volle dynamische Bandbreite des Streichorchesters aus und erzählt die grausame Geschichte in suggestiven Klangbildern.
»Fuel«, das zweite Werk des Albums, schrieb die New Yorker Komponistin im Auftrag des Ensemble Resonanz. Es ist inspiriert von den enormen Kräften, die den globalisierten Welthandel antreiben, sicht- und spürbar in den riesigen Containerumschlagplätzen in den Häfen von Hamburg und New Jersey, die auch die Kulisse für einen parallel entstandenen Film von Bill Morrison bilden. Beeindruckt von der Arbeit mit den »fiery strings« des Ensemble Resonanz fordert Wolfes Komposition die Musiker bis an die physikalischen Grenzen des technisch Machbaren heraus. »Fuel« ist kraftvollstes Powerplay.
 
New York Times | »Both Cruel Sister and Fuel are couched in the rhythmically propulsive post-Minimalist style that drives most of Julia Wolfe’s music, though both also have haunting dramatic touches.«
 
Audiophil Audition | »This is second-generation minimalism, more complex than the previous style forged by Philip Glass, John Adams, and Steve Reich decades ago. It actually takes you somewhere – where, you’re not exactly sure, but it's fun getting there.«
 
San Francisco Classical Voice | »Julia Wolfe is one of the most consistently engaging composers writing music today. Every piece impresses, so it came as no surprise that "Cruel Sister" was just as amazing.«
 

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Ensemble Resonanz | Brad Lubman cantalouope music, CA21069 (2011)

Hidalgo Cover

Manuel Hidalgo »Hacia«

Beethoven/Hidalgo: Große Fuge op. 133 (1825/1992) for orchestra

Streichquartett Nr. 2 (1993/1994) 
»Hacia« (1980) string quartet no. 1 
»Einfache Musik« (1989) for string orchestra 

Beethoven/Hidalgo: Sechs Bagatellen op. 126 »Ciclus von Kleinigkeiten« (1823-24/2009) for string orchestra


BR-Online | »Den fantastischen Musikern des in Hamburg beheimateten Ensemble Resonanz sind spannende Aufnahmen gelungen! Auch ihre Einspielung des "Ciclus von Kleinigkeiten" - Hidalgos Transkription der Beethoven'schen Bagatellen op. 126 für Streichorchester (2009) - fasziniert: Musik zwischen plakativen Kontrasten und Momenten lyrischer Innigkeit. Nur ganz punktuell, gleichsam interpretatorische Akzente setzend, weicht Hidalgo in den überaus sorgfältig transformierten Stücken vom originalen Text ab.«
 
Kultur-port.de | »Die Eigenkompositionen des Spaniers geben einen antithetischen Kontrast zu Beethovens Musikformen. Inspiriert von Helmut Lachenmanns Suche nach „Schönheit als Verweigerung von Gewohnheit“ bewegt sich Hidalgos Musik in einer Art Stadium des „Noch-Nicht-Gestalt-Gewordenen“. Die interessante Frage, die sich daraus ergibt ist die, wie ein Kopf diese Gegensätze vereinbaren kann. Kurzum: Es ist schwer, sich an dieser CD satt zu hören.«
 
Chorro de Luz | »Beide Werke werden von vier Musikern gespielt, woraus vorbildliche Versionen resultieren. […] das Streichensemble glänzt in der Interpretation der Einfachen Musik (1989), in der Hidalgo stärker spanisch-deutscher Tradition anhängt und überraschenderweise Nähe aufweist zu Komponisten des baltischen Raumes wie etwas Peteris Vasks und Veljo Tormis.«
 

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Ensemble Resonanz | WDR Sinfonieorchester Köln | Lothar Zagrosek kairos 0012982KAI (2010)

weather cover

Michael Gordon »weather«

Soundtrack zur gleichnamigen Video-Oper von Michael Gordon und Elliot Caplan
 
Weather wurde 1997 vom Ensemble Resonanz in Auftrag gegeben und war ursprünglich als Video-Oper konzipiert. Bei der Uraufführung saßen die Musiker des Ensemble Resonanz in einem dreistöckigen Bühnenaufbau und waren umgeben von Loops des New Yorker Videokünstlers Elliot Caplan. Nach einer Tournee wurde das Werk konzertant auf CD eingespielt, wobei der Streichersound durch Samples und Drumbeats angereichert wurde, um einen eindringlicheren und schärferen Charakter zu erzielen.
 
Steve Reich | »Michael Gordon ist ein Vorreiter seiner Generation. Mit seinen gegenläufigen Rhythmen erzeugt er eine kraftvolle und energiegeladene Tonsprache. Weathers dunkle und harmonische Klänge, aufgemischt durch Samples von Donnern, Sirenen und anderen Geräuschen, schafft eine geheimnisvolle und kontemplative Musik.«
 
The Wire | »... wohltuend direkt und unmittelbar, so erheiternd und erfrischend wie ein Sturm.«
Jazzthetik | »So überzeugend das ausgezeichnete Orchester, so faszinierend die Komposition des Post-Minimalisten Gordon. Einmal mehr beweist er mit Weather, dass im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Berührungsängste zwischen E- und U-Musik, zwischen orchestralem und synthetischem Werk dortzulande Fremdwort sind.« (CD-Kritik)
 

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Ensemble Resonanz | Evan Ziporyn | Nonesuch Records 79553 (1997)

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