Pressestimmen

Hier finden Sie aktuelle Pressestimmen zu unseren Konzerten, Projekten und CD-Aufnahmen.

  • NDR 90,3, 18.04.2019

    Passionsmusik als Psychothriller

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  • WDR Tonart, 17.4.2019

    »Schon vom ersten Takt an gehen das Ensemble Resonanz und Riccardo Minasi voll ins Risiko. Kompromisslos decken sie die Abgründe dieser Musik auf und finden gleichzeitig zu einem farbenreichen Klang, der zwischen den einzelnen Instrumentengruppen wunderbar ausbalanciert ist. (…) Man kann diese Musik auf vielerlei Arten spielen: feierlich, pathetisch, gedehnt-weihevoll, oder im schlimmsten Fall süßlich. Man kann ihr aber auch mit größtmöglicher Natürlichkeit begegnen: organisch, gesanglich, atmend. Genau das ist hier der Fall. Mit diesem konsequent durchgehaltenen Ansatz katapultieren sich das Ensemble Resonanz und Riccardo Minasi auf einen der vordersten Plätze in der gesamten Diskographie.«

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  • Kulturport, 17.04.2019

    »Die Resonanzler spielen das ganz unangestrengt, glasklar, ungemein transparent, kein Vibrato stört – dafür ist es, wenn es mal auftaucht, auch etwas ganz Besonderes. Die Balance von hochexakt und dem manchmal sehr präsenten Hall in der Hauptkirche St. Nikolai gelingt weitgehend, mit einem wunderschönen, in langer Gemeinsamkeit erworbenen Gleichklang, der kein bisschen steif, sondern sehr fein wirkt und ganz organisch atmet. Und mit einer unbedingten Leidenschaft, die sonst nicht oft zu hören ist.«

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  • Die Presse, 10.04.2019

    »Riccardo Minasis Prinzip, auf modernen Instrumenten die interpretatorische Tradition mit Erkenntnissen der Originalklangpioniere zusammenzuführen, bringt ein erfrischend differenziertes, spannendes Hörerlebnis.«

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  • Online Merker, 27.03.2019

    »Riccardo Minasi und das herausragende Ensemble Resonanz (ihre jüngste Aufnahme der Cellokonzerte von Carl Philipp Emanuel Bach sind nichts weniger als Referenz) bieten eine grandios artikulierte, dramaturgisch fein abgestufte Lesart auf modernen Instrumenten. (…) Minasi und sein Orchester wissen um jedes Detail dieser solitären Partitur, sie spielen die Musik mit einer vor Intensität berstenden Dichte, aufregend und berührend wie kaum zuvor vernommen. Anhören!«

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  • Münchner Abendzeitung, 24.03.2019

    »Vielmehr ruht das Musizieren so besonnen in sich, wie es dem nachdenklichen Charakter der Sonaten entspricht, erzeugt aber immense Spannung durch das Aushalten von Stille und durch die Schärfung der hier geradezu als zerklüftet erscheinenden dynamischen Kontraste. Dazu verwirklicht das gut 30-köpfige Ensemble Resonanz den Sprachcharakter der Komposition plastisch, sodass man die von Haydn auf Lateinisch zugrundegelegten Christusworte deutlich vernehmen kann. Nicht unwichtig ist schließlich, wie sensibel die perfekte orchestrale Transparenz durch die Klangtechnik eingefangen wurde.«

  • Rondo – CD des Monats März

    Die modernen Instrumente des Ensemble Resonanz produzieren in historisch informierter Spielweise eine solch faszinierende Fülle unterschiedlichster Klangfarben – innerhalb eines Grundspektrums von der für Alte Musik typischen Rauigkeit bis hin zu einer betörende Süße –, dass man jegliche emotionale Nuance der Christusworte auch im »gesangsfreien Raum« vollkommen überzeugend erlebt. Es ist wahrhaft erstaunlich, wie die unterschiedlichen Instrumentenkombinationen immer wieder neue Sinnesreize evozieren.

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  • Krimi am Kreuz – Hamburger Abendblatt

    »Riccardo Minasi setzte auf wirkungsvolle Kontraste, auf spannungsvolle Bögen, strukturelle Klarheit durch detailgenaue Profilierung der Motive und Linien, feine Klangmischung und dynamische Abstufungen bis hin zum geradezu schockierenden Schluss. Ein Krimi am Kreuz. (…) Aufregender und bewegender hat man Haydns ›Sieben letzte Worte‹ selten gehört.«

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  • Szene Hamburg, 19.01.2019

    »Das Ensemble Resonanz besitzt die innere Freiheit, sich an Meisterwerke heranzuwagen, sie in die Gegenwart zu transponieren.«

  • Vom Versagen (der Stimme)

    »Hübner war Motor und Kopf des Ganzen. Er wollte schon länger etwas mit dem Hamburger Ensemble Resonanz machen. Von ihm kam die Idee, Schuberts Winterreise mit Caves Mercy Seat-Song. Risikoscheu ist Hübner nicht. Aber die musikalische wie auch die historische Entfernung von Schubert zu Cave erwies sich als überraschend klein.«

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