Hyperion oder der Eremit in Griechenland

Verlegt auf resonanz.digital Hyperion oder der Eremit in Griechenland

So, 05.04.2020, 19:00 Uhr
Thalia Theater, Hamburg

»Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?«

Kaum einer hat die deutsche Sprache so bereichert wie der Dichter Friedrich Hölderlin. Mit ihm findet die Literatur ihren Weg in die Moderne. Jens Harzer, Ensemblemitglied des Thalia Theaters und Träger des Iffland-Rings, und das Ensemble Resonanz, Residenzensemble der Elbphilharmonie, planten, mit einer musikalischen Lesung aus Hölderlins Roman „Hyperion“ eine Reihe von Veranstaltungen des Thalia Theaters zum Hölderlin-Jahr 2020 zu eröffnen.
Im Mittelpunkt steht eine der großen Liebesgeschichten der Weltliteratur - als junger Hauslehrer leidet Hölderlin an seiner unerfüllt bleibenden Liebe zu Susette Gontard, als Dichter verewigt er das „seelig Wesen“ in Hyperions angebeteter Diotima.

Leider kann am Sonntag, 5. April, keine Live-Lesung mit Jens Harzer und den Musikerinnen des Ensemble Resonanz auf der Bühne stattfinden. Das Thalia Theater und das Ensemble Resonanz wollen auf die Zusammenarbeit dennoch nicht verzichten. Zusammen mit Marina Galic entwickelten sie einen 30-minütigen Film, der Jens Harzer mit Hölderlins Hyperion im leeren Theater und Musik des Ensemble Resonanz mit weiteren Bildern von Marina Galic verknüpft. Zu sehen ist die Koproduktion ab Sonntag den 5. April 2020 auf resonanz.digital und auf der website des Thalia Theaters.

Hyperion Miniatur IV (30 Minuten)
Film von Marina Galic
Konzept Marina Galic / Ensemble Resonanz
Mit Jens Harzer