pressestimmen

Lesen Sie hier einige Stimmen und Reaktionen aus der Presse.

»Klassische Musik? Für viele Menschen ein unnahbarer Kosmos. Hier kommt das Ensemble Resonanz ins Spiel: Mit dem Piano-Genie Kit Armstrong holt es die Kunst vom Sockel – und macht sie nur noch spannenden.

Von außen betrachtet ist der ehemalige Luftschutzbunker in der Hamburger Feldstraße nicht gerade einladend. Doch das Flakturm-Massiv beherbergt einen ganz besonderen Ort, der regelmäßig Menschen aus der ganzen Stadt anzieht: den resonanzraum, in dem das Ensemble Resonanz probt, debattiert, Konzerte spielt. Es ist ein Wohnzimmer der Musik, man möchte sagen, ein blubberndes Reagenzglas für neues Hören und Reden über Klassik. (…) Das Ensemble Resonanz brennt für sprühende Interpretationen Neuer Musik.«

Stilwerk-Magazin »anders«, Dezember 2018

 

»Es klingt wie Bachs Weihnachtsoratorium und doch wieder nicht. Es swingt leicht vor sich hin, angejazzt, dann wieder ganz der barocke Bach, das abgespeckt Weihnachtsoratorium des Hamburger Ensemble Resonanz arrangiert für den Hausgebrauch. Erst neugierig und dann fasziniert hört man der 11-köpfigen Musikercombo zu. (…) In Hamburg lädt das Ensemble in seinen Konzertbunker. Heute Abend gastiert es in Blaibach. In dem Wunder von Blaibach. Dem so erstaunlichen wie außergewöhnlichen Konzertsaal mitten im Nirgendwo des bayrischen Landkreises Cham an der tschechischen Grenze. Seine Akustik sorgt bis nach New York für Furore.«

ORF, 18. Dezember 2018

 

»Eine aparte Version, ein Weihnachtsoratorium der anderen Art.«

Deutschlandfunk Kultur, 18. Dezember 2018

 

»Unter Leitung von Riccardo Minasi hat das Kammerorchester in den letzten Jahren mit den Sinfonien von Carl Philipp Emanuel für Furore gesorgt, in diesem Jahr ist eine Einspielung von zwei Cellokonzerten mit dem Solisten Jean-Guihen Queyras erschienen. Sie wurde erst kürzlich mit dem französischen Schallplattenpreis Diapason d’Or ausgezeichnet. Die Aufnahme fesselt mit ihrer Lust am Kontrast und einer elektrisierenden Virtuosität – damit bilden die Interpreten den besonderen Geist der Werke ab.«

Marcus Stäbler bei »Herausragenden Aufnahmen des Jahres 2018« auf NDR Kultur,über die CD CPE Cello-Konzerte, 10. Dezember 2018

 

»Man kann das Hamburger Ensemble Resonanz nicht hoch und oft genug loben

für seine außergewöhnlichen Programmideen, alte und neue Musik in einen Zusammenhang zu bringen unter einem jeweiligen Leitmotiv.«

Die Welt, 23. November 2018

 

»Auch mit seinem aktuellen Projekt hat das Ensemble Resonanz sich wieder auf die Suche gemacht nach einer neuen Form, einer neuen Art Musik neu, anders zu interpretieren.

Die Geister von Franz Schubert und Nick Cage treffen: Das Ensemble Resonanz hat zusammen mit Charly Hübner und einer Jazzband zur Séance geladen. Sich überraschen zu lassen ist aber wahrscheinlich das beste, denn beim Ensemble Resonanz weiß man schließlich nie, was passiert und wird als Zuschauer direkt rein katapultiert in das Seelenleben eines Täters. (…)

Ich lasse mich von der unerschütterlichen Überzeugung fesseln, mit der das Ensemble Resonanz seine eigene Fassung einer Tätergeschichte auf die Bühne bringt. Ganz vertieft sind sie beim Spielen und ich frage mich ob die Musiker in dieser Séance wirklich mit dem Übernatürlichen in Kontakt treten? Das Rätsel versinkt im tosenden Applaus. (…) Sehr beglückend – so soll ein Konzertabend sein.«

BR, Sweet Spot, 12. November 2018

 

»Hübner war Motor und Kopf des Ganzen. Er wollte schon länger etwas mit dem Hamburger Ensemble Resonanz machen. Von ihm kam die Idee, Schuberts >Winterreise< mit Caves >Mercy Seat<-Song. Risikoscheu ist Hübner nicht. Aber die musikalische wie auch die historische Entfernung von Schubert zu Cave erwies sich als überraschend klein.

Tobias Schwenckes Bearbeitung verband das Ganze durch ein Drittes: Neue Musik in ihrer Nichtgebundenheit an überkommene Regeln rückte einen durch klangliche Verwischungen und andere Maßnahmen verheutigten Schubert ins passende, vielleicht aktuelle Licht. Eine Jazzband mit dem Gitarristen Kalle Kalima, dem Kontrabass­isten Carlos Bica und dem Schlagzeuger/Komponisten Max Andrzejewski legte Cave mal mehr hardrockig, mal mehr jazzig aus. Die Streicher des Ensemble Resonanz machten Schuberts von Schwencke intelligent arrangierten Klaviersatz auf erfrischend ungewohnte Weise bewusst, sie leiteten in variierenden Klanglichkeiten über. In einer Art krönender Mitte erklang Mahlers Adagietto, vom ausgedünnten Streicherset des Ensembles in fast magisch intensive Größe versetzt, Harfen: Kalimas Gitarre.«

Junge Welt, 12. November 2018

 

»U- oder E-Musik. Diese Unterscheidung hat das Ensemble Resonanz noch nie interessiert. (…) Nicht nur bei den Kult-Konzerten der Reihe »Urban String« im resonanzraum überschreitet man Genre-Grenzen. Jetzt gab es in der Resonanzen-Reihe im Kleinen Saal der Elbphilharmonie Schuberts Liedzyklus >Die Winterreise< nach den Gedichten von Wilhelm Müller. Mit dabei: Fernsehen- und Schauspielhaus-Star Charly Hübner (Polizeiruf 101).«

Hamburger Abendblatt, 8. November 2018
 

 

»Ein gewagtes Experiment mit dem renommierten Streichorchester Ensemble Resonanz. Ob das gut gehen konnte?

Minutenlange stehende Ovationen, begeistertes Getrampel, das Publikum ist am Ende der Aufführung völlig aus dem Häuschen – und zwar zu Recht. Ein mitreißendes, ein überwältigendes Musikerlebnis haben Charly Hübner und das Ensemble Resonanz geliefert.«

 

 

Sven Barske im NDR 90,3 Kulturjournal, 7. November 2018

 

 

»Charly Hübner singt, >etwas, was ich gar nicht kann<

Hübner: >Jedes Format hat ein eigenes Ego. Hier haben wir uns gefragt: Was braucht dieses Ding, was wir alle können, und wo ist der Bereich, in dem wir uns in ein Wagnis begeben können? So bleibt es immer Risiko! (...) Da trifft sich also der Urvater des subversiven Popsongs mit Schubert, um in dem von uns aufgespannten Raum miteinander zu reden. Ich habe, wenn ich das Ensemble Resonanz beobachtet habe, immer gemeint, die sollten mal was mit Nick Cave machen – und die dachten bei mir, warum auch immer, an Schubert. (...) Mit dieser Suche sind wir losmarschiert.<

hamburger abendblatt, 3. november 2018

 

»Das Ensemble Resonanz: Querdenker, die immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen für klassische Musik sind.«

Hamburg Journal über »Mercy Seat«, 5. November 2018
 

 

»Klassische Musik wirkt im resonanzraum irgendwie sexy. (...) Es geht dem Ensemble Resonanz aber nicht darum, durch die Reihe URBAN STRING einen leichteren Zugang zur klassischen Musik zu schaffen. Im Gegenteil: »Wir haben hier einen anderen Rahmen gefunden für unsere künstlerischen Ideen und die sind extrem widerständig und alles andere als leicht zugänglich – und sie funktionieren aber mit diesem Publikum hier«, so David-Maria Gramse.«

 

»URBAN STRING ist sehr gut besucht. 250 Personen fasst der resonanzraum. Das Publikum ist hier deutlich jünger als das normale Konzertpublikum. Von Anfang zwanzig bis 60plus ist jede Altersgruppe vertreten. Das Ensemble und sein resonanzraum wirken tatsächlich authentisch modern. Vielleicht, weil sich die Musikerinnen und Musiker ehrlich für ihr Publikum interessieren und sich gleichzeitig musikalisch selbst entfalten. Wie bei der Idee, einen Abend mit den schönsten Liebesliedern von Tom Waits gepaart mit Kammermusik von Felix und Fanny Mendelssohn-Bartholdy zu gestalten.«

 

»Im Konzert kreiert das Ensemble Resonanz einen funkelnden Moment nach dem anderen. Herausragendes Musizieren, gelöste Stimmung auf der Bühne und im Publikum. Beim Ensemble Resonanz kommt das seltene Gefühl auf, Teil eines modernen Konzertdenkens zu sein.«

Deutschlandfunk Kultur, 16. Oktober 2018

 

 

»Zur Eröffnung seiner Saison erhebt das Ensemble Resonanz seine Stimme – und das nicht nur musikalisch.

(...) Man merkt schnell, dass dieses Ensemble mehr ist als eine Gruppe von Musikern. Es ist ein Konzept. Ein basisdemokratisch organisiertes zum einen, zum anderen eines, das die Klassische Musik, die >Musik der Hochkultur< als lebendige Kunst begreifen will. >Unsere Programme sollen immer etwas mit der Lebenswelt unserer Hörer zu tun haben<, sagt der Geschäftsführer.

niusic.de, 2. Oktober 2018

 

»Es ist immer so. Vor Beginn der Konzerte des Ensemble Resonanz (ER) geht Geschäftsführer Tobias Rempe auf die Bühne, er begrüßt das Publikum und begleitet mit einigen Worten die Werke, vergangenen Mittwoch war es anders. Er war nicht allein. Alle Ensemblemitglieder standen ohne Instrument hinter ihm. Saisoneröffnung 2018/2019. Das ER zum zweiten Mal im großen Saal der Elbphilharmonie. Einer kurzen Erläuterung des diesjährigen Saison-Mottos >Stimme< folgte, von Rempe mit beeindruckend ruhigem Nachdruck vorgetragen eine politische Erklärung des ER, eine Novität in der Klassikwirklichkeit: Schluss mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Junge Welt, 2. Oktober 2018

 

Schauspieler Charly Hübner präsentiert zum Abschluss der Niedersächsischen Musiktage eine düstere Version von Schuberts >Winterreise< – und wird dafür im hannoverschen Funkhaus euphorisch gefeiert.

Hübner singt, wie Schauspieler singen, wenn sie gut singen: Beeindruckend sauber und klar, aber ohne die weitgespannten Phrasierungen, mit denen Profisänger die Töne wie natürlich aneinanderreihen können. So klingt auch Schuberts melancholischer Wanderer immer ein bisschen wie der zynische Bettlerkönig Peachum aus der >Dreigroschenoper<.

Beim >Leiermann<, der Schuberts Liederzyklus beschließt, fehlen danach sogar Charly Hübner die Worte. Wie ein Echo klingt die verlorene Melodie nur in einer einsamen Bratsche nach. >Schaurig< erschien Schubert die eigene Komposition, als er sie erstmals aufführte. Im Funkhaus kann man das teilweise bedrückend deutlich nachvollziehen. Schaden hat im Publikum aber offenbar niemand genommen: Der anschließende Applaus ist euphorisch.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 3. Oktober 2018

 

»Große Emotionen, ein Publikum das gebannt den Atem anhält und am Ende Standing Ovations. Das war der fulminante, bewegende Abschluss der diesjährigen Niedersächsischen Musiktage. Charly Hübner und das Ensemble Resonanz präsentierten Auszüge aus Schuberts "Winterreise" und verwoben sie mit der Musik von Nick Cave. Was zunächst nach zwei völlig fremden Welten klingt, wird im Konzert zu einer schlüssigen, neuen Interpretation, die Hübner gemeinsam mit den Hamburger Musikern und dem Komponisten Tobias Schwencke erarbeitet hat.«

NDR, 1. Oktober 2018

 

»Helles Entzücken über düstere Stimmungen: Mit einem eigenwilligen Konzept endeten die Niedersächsischen Musiktage. Das Publikum zeigte sich höchst angetan.«

Neue presse, 1 Oktober 2018

 

»Wehrt Euch, werdet laut!
(…) Die kommende Saison stehe unter dem Begriff der Stimme, auf deren Spuren sie unter anderem mit dem Auftaktkonzert >Geburt< gehen. Natürlich ginge es größtenteils um die ästhetische Form der Stimmlichkeit, doch, so Rempe, könne nicht darauf verzichtet werde, die Stimme im außermusikalischen Kontext zu betrachten. Vor allem in einer Zeit, in der sich vermehrt Stimmen erheben, die mit einer enormen Intensität gegen unsere freiheitlich demokratischen Grundwerte an brüllen.

 

(…) Die Stimmfetzen versetzen das Publikum in Unbehagen, einige Gäste nehmen den vorangegangen Appell zu ernst und unterbrechen den Gesang mit vorzeitigem Applaus. Der Beweis dafür, dass einige sich nicht auf ungewohnte Stimmlichkeit einstellen können oder wollen.

 

Das Risiko ist das Ensemble eingegangen, und es war genau richtig. Wie der Dirigent Riccardo Minasi über die anschließenden Sinfonien sagt: Damit Kunst auch wirklich Kunst ist, muss sie schwierig sein. Auch wenn das mit Sicherheit nicht auf alle Formen der Kunst zutrifft, die Zuschauer müssten ab und zu aus ihrer Komfortzone gerissen werden und sich einlassen können auf neue Musik.«
Klassik-Radio, 27. September 2018

 

 

»Sie sind Hamburgs klingender Exportschlager: die Musiker des Kammerorchesters Ensemble Resonanz. Sie schaffen es immer wieder mit besonderen Konzerten zu überraschen. Sie reisen rund um die Welt und zeigen, wie cool klassische Musik bei uns in Hamburg klingt. (...)

 

Ist das schon Musik oder komponierte Atemnot? (…) Die Musiker werden laut für eine offene und vielfältige Gesellschaft. (…) Genau das ist der Markenkern des Ensemble Resonanz: Klassisches mit Modernem, Musikalisches und Politisches zu verbinden und Grenzen der Musik auszutesten. Total anders. Total überraschend und immer spannend. Typisch Ensemble Resonanz.«

NDR 90,3, 27. September 2018

 

»>Die Stimme des Widerspruchs ist noch zu leise<, sagt Rempe. Und plötzlich gewinnen die Musiker, die da geschlossen hinter ihm stehen, deutlich an Macht. Sie stehen nicht nur da, um das Publikum zu begrüßen, sie machen deutlich, wofür sie stehen und senden eine klare Botschaft. >Es ist uns unmöglich geworden, eine Saison zu eröffnen, ohne zu sagen, wofür wir stehen<, so Rempe, der für seine Worte von stürmischem Applaus unterbrochen wird. Ein ungewöhnlicher Einstieg in ein Konzert, aber ein deutliches Zeichen, das in heutigen Zeiten wirklich Respekt verdient! (...)

 

Dieses dynamische, sympathische Orchester, in dem jeder seinen Raum hat, jeder seine eigene Stimme, bildet eine tolle Einheit. Die ersten Geigen spielen wie ein Instrument, zart wie schmelzende Schokolade ist ihr Klang. Durch die kammermusikalische Besetzung werden einzelne Elemente wunderschön herausgearbeitet, wie beispielsweise die Polyrhythmik in der Variation der Terpsichore, der Muse des Tanzes. Die präzisen Einsätze bei rhythmischen Überlagerungen oder nach Generalpausen zeigen, dass wir es hier mit einem Orchester der Extraklasse zu tun haben.

 

Angeführt werden sie heute von ihrem neuen Artist in Residence, Riccardo Minasi. Dieser sprüht vor Energie, hat seine Musiker mit seinen präzisen Bewegungen, ausladender Gestik und exakten Einsätzen voll im Griff.

 

Diese Begeisterung für die Sprache der Musik setzt sich nach der Pause mit Mozarts >Jupiter<-Sinfonie fort. Großartig arbeiten die Musiker auch hier dynamische Kontraste heraus. Es fließt eine unbeschreibliche Energie durch dieses Orchester, die einen unweigerlich fesselt.«

klassik-begeistert.de, 27. September 2018

 

»Das Ensemble Resonanz eröffnete seine Saison eindrucksvoll im Großen Saal der Elbphilharmonie

Das Ensemble Resonanz stellt seinen programmatischen Mut immer wieder unter Beweis, und sei es in Details. Zur Eröffnung der neuen Saison trat das ganze Orchester auf die Bühne im Großen Saal der Elbphilharmonie und wieder ab, ohne einen Ton gespielt zu haben. Es war nur die Begrüßung.
Die Spielzeit steht im Zeichen der Stimme. Es sei aber, so Rempe, „unmöglich geworden, so eine Saison zu beginnen, ohne selbst auch die Stimme zu erheben und zu sagen, was wir sehen und wo wir stehen“. Und zitierte Kultursenator Brosda, „dass wir alle ohne Angst verschieden sein wollen“.
Mit Musik hat diese Standortbestimmung zunächst mal nichts zu tun, sie sagt aber viel über das Selbstverständnis des Kollektivs aus.«

Hamburger Abendblatt, 28. September 2018

 

»There can’t be many ensembles around as stylistically fleet-footed as Hamburg’s Ensemble Resonanz. And now here they are playing historically informed CPE Bach with equal musical sensitivity and intellectual panache, joined by their artist-in-residence Riccardo Minasi (himself a period-performance chameleon) and their other regular collaborator, Jean-Guihen Queyras. (...) It’s no wonder the results are magnificently fine.«

grammophone.co.uk, Juli 2018

 

»Chaos im Bunker. Wie kann Klassik als zeitgenössische Kunstform funktionieren – also nicht nur in der schönen Theorie, sondern tatsächlich? Das Ensemble Resonanz ist der Lösung ziemlich nah. (...) Moderner könnte klassische Musik im Zeitalter der Vernetzung und der körperlosen, digitalen Allverfügbarkeit nicht sein.

 

Das Ensemble Resonanz hat diese drei aufeinanderfolgenden Konzerttage der Idee dieses besonderen Raumes gewidmet, in dem alles zusammenkommt: Nobles Elbphilharmonie-Publikum und die Studenten vom Kiez, Konzertsaal und Proberaum, jahrhundertealtes Kulturgut und Clublicht. Filigrane Ästhetik trifft auf architektonische Wucht und gläserne Transparenz auf die dicksten Mauern.«

niusic.de, 24. Juni 2018

 

»Öfter mal etwas Neues. Auf das Ensemble Resonanz kann dieser Satz ohnehin häufig angewandt werden. Denn das Kammerorchester verblüfft immer wieder. (...) Das erste Festival im resonanzraum war von abseitiger Schrägheit und ließ Barock, Neue Musik, Elektronik und Weltmusik aufeinander treffen und verschmelzen. (...) Durch diese aufgelösten Grenzen und Begegnungen von Musikern aus Griechenland, der Türkei und Persien wurde der resonanzraum zur Enklave der Freiheit«

hamburger abendblatt, 25. juni 2018

 

»Wie beim Ensemble gewohnt, werden Grenzen überschritten, Nischen ausgeleuchtet.«

Hamburger Abendblatt, 20. Juni 2018

 

»Es muss ja nicht immer Elbphilharmonie sein: Auch wenn mancher inzwischen vielleicht den Eindruck hat, der Prachtbau am Hafen sei die einzige außergewöhnliche Konzertstätte der Stadt – es gibt auch noch andere Musikorte, die bleibende Erinnerungen hinterlassen. Der resonanzraum im Bunker an der Feldstraße gehört zweifellos dazu. Zumal hier mit dem Ensemble Resonanz eines der spannendesten Hamburger Orchester seine Heimat hat. Was die entdeckungsfreudige Truppe nun einmal mehr mit ihrem ersten resonanzraum Festival unter Beweis stellt.«

hamburger morgenpost, 21. Juni 2018

 

»Offen für urbane Sounds. Seit drei Jahren trifft sich das Klassik- und Neue-Musik-Ensemble Resonanz in seinem resonanzraum mit der subkulturellen Musik der Stadt. Nun gibt's erstmals ein Festival.«

taz, 16. Juni 2018

 

»An drei Abenden entsteht im Bunker ein aberwitziges, vielversprechendes Potpourri aus Uraufführungen, Improvisation, Elektronik und auch tanzbarer Musik. Kammermusik in all ihren Facetten also.«

concerti, juni 2018

 

»Klassik aus dem Hier und Jetzt – damit hat der resonanzraum einen neuen Anziehungspunkt in der Hamburger Musikszene geschaffen.«

hinz & kunzt, juni 2018

 

»Cool, hip und exzellent. Das Hamburger Ensemble steht für eine moderne, experimentierfreudige Auffassung von klassischer Musik. (...) Tatsächlich gibt es wenige Kammerorchester, die so konsequent eigene Programm- und Konzertideen umsetzen.«

Deutschlandfunk, 9. Juni 2018

 

»Das 18-köpfige Streichorchester aus Hamburg verkörpert die neue Coolness der Klassik, egal ob im kleinen Saal der Elbphilharmonie oder mit der experimentellen Konzertreihe »URBAN STRING« im resonanzraum.«

phonostar, 11. Mai 2018

 

»So klingt Barock bestechend aktuell: Neue Aufnahmen von Ensemble Resonanz beseelen und bezaubern. (...) Ein echtes Aushängeschild hanseatischer Kulturvielfalt. Vom Barock bis zur Gegenwart gelingt es ihnen immer wieder zu überraschen.«

spiegel.de, 6. Mai 2018

 

»Frisch, forsch, flott, sehr vital – so musiziert das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Riccardo Minasi, und das macht extrem gute Laune. Absolut hinreißend.«
Christine Lemke-Matwey, auf SWR2, 4. Mai 2018
 

»Denn sie wissen genau, was sie tun. (...) Nicht weniger innovativ sind Projekte wie das Hamburger Ensemble Resonanz oder das Ensemble Mini aus Berlin, auch sie zeigen, dass das viel beschworene Problem eines alternden Publikums in der Klassik nicht an der Klassik selbst liegt: Beide Ensembles reduzieren die Besetzung und kombinieren die ältere mit zeitgenössischer Musik, spielen sie an ungewohnten Orten und öffnen ihre Probenräume. Damit erreichen sie eine deutlich heterogenere Zuhörerschaft als viele Konzerthäuser.«

 
die zeit, 25. April 2018
 

»Es ist doch immer wieder aufs Neue verblüffend, was für ebenso ungewöhnliche wie hochspannende Themen das Hamburger Ensemble Resonanz in seiner experimentellen Konzertreihe URBAN STRING angeht. Freitagabend geht es um Vorbilder, die zu menschliche Ungeheuern werden und Monster vom Meeresgrund.«

welt, 18. April 2018

 

»Stroh zu Gold«
kulturradio rbb, 3. März 2018
 
»Was ich an den Musikern des Ensemble Resonanz besonders bewundere, sagt er (Justin Doyle), »ist, wie gut sie hören. Sie atmen richtig mit. Sie atmen mit ihren Bögen!« Es sei ihm bei der gemischten Aufstellung im Bach um diese ursprüngliche Verbindung gegangen, und eben nicht darum zu betonen, dass das eine Ensemble Gast und das andere Gastgeber gewesen sei. Es war ein Versuch, sagt er, eine spontane Idee. Klingt salopp, nach »Nicht der Rede wert«, wie eine Bauchentscheidung. Dennoch ist diese Entscheidung bezeichnend für den Weg, den der neue Leiter des RIAS da auf seine galante Weise mit dem Chor einschlägt – und es ergänzt sich kongenial mit der Ausrichtung des Konzertpartners an diesem Abend.
 
»>Großartig, bisher das spannendste Konzert, was ich hier gesehen habe, in der Elbphilharmonie allgemein<. Ein geradezu berauschendes Konzert mit einem wunderbaren Chor und einem bestens aufgelegten Ensemble Resonanz, das am Ende des Abends gemeinsam mit dem Chor noch eine Zugabe sang.«
NDR 90,3 über Resonanzen »redemptation« mit dem RIAS Kammerchor im Großen Saal der Elbphilharmonie

»>Rien ne va plus< heißt es beim Roulette, bevor die Kugel ins Rollen kommt, nichts geht mehr. Beim Ensemble Resonanz geht immer noch etwas, der Einfallsreichtum, die Originalität und die Musikvermittlungsstrategien des Hamburger Streicherensembles verblüffen immer wieder aufs Neue. Der neueste Streich: eine Casino-Installation im resonanzraum.«

Welt, 8. Februar 2018

 

»Grenzgänger aller Zeiten, vereinigt Euch. Experimentatoren unter sich: Das Ensemble Resonanz und der Pianist Kit Armstrong bei den Frankfurter Bachkonzerten.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Januar 2018

 

»Mit barockem Drive, aber wunderbar atmend in der noblen Tongebung und mit federnder Eleganz musizierte diese Formation aus Hamburg, so dass Bachs wohlbekanntes Werk ganz ungewohnte Facetten offenbarte. (...) Als Kontrast zu Nancarrows Studies for Player Piano bezauberten Kit Armstrong und das Ensemble Resonanz mit eingestreuten Virginal-Stückchen von William Byrd.«

Frankfurter Neue Presse, 31. Januar 2018
 
»Das Gastspiel des Ensemble Resonanz aus Hamburg bei den Bachkonzerten bescherte im Großen Saal der Alten Oper in Frankfurt ein ungewöhnliches Programm, das aus Werken Johann Sebastian Bachs, Conlon Nancarrows und György Ligetis bestand. (...) Die Hamburger Neue- und Alte-Musik-Könner glänzten und wurden bei Ligeti von dem phänomenalen, 35-jährigen Johannes Fischer dirigiert.«
Frankfurter Rundschau, 30. Januar 2018
 
»Die clevere Programmatik dieses lehrreich angelegten Konzerts: Die Grenzen der rhythmischen Möglichkeiten austesten, und das im Überblick von der Renaissance (die dabei radikaler war, als viele ahnen) über Barockes von Bach bis zur Moderne von Ligeti selbst. (...) Armstrong behielt Nerven und Durchblick, (...) das auf Avantgarde-Anforderungen geeichte ­Ensemble war mit ihm in seinem Element.
(...) Konzertziel erreicht.«
Hamburger Abendblatt , 25. Januar 2018
 
»Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, ein Stück von dem wir doch sicherlich lange Zeit dachten und denken, es zu kennen. Die Neuaufnahme des Ensemble Resonanz führt uns allerdings vor Ohren: So hat man dieses populäre und an Weihnachten nicht wegzudenkende Stück Musik definitiv noch nicht gehört – reduzierter, transparenter und erfrischend anders. (…) Es gehört wohl Mut dazu, diesen Schritt zu wagen und mit einer E-Gitarre den Offbeat zu setzen. Aber dieser Mut zahlt sich aus. In jeder Sekunde dieser Aufnahme spürt man, wie lebendig Bachs Musik ist. Und gerade deswegen ist es auch notwendig seine Musik immer wieder zu spielen, sie neu zu entdecken. Das Ensemble Resonanz macht sich die Bach-Partitur zu eigen. Bachs Musik verlange schließlich nie mehr, als gerade da ist, wie Michael Petermann gesteht. (…) So klingt eine Interpretation es Weihnachtsoratoriums der Gegenwart.«
WDR 3 TONART, 19. Dezember 2017
 
»Lagerfeuer im Wohnzimmer. Das Ensemble Resonanz hat aus Bachs Weihnachtsmusik eine funkelnd schöne Hausmusik gemacht. (...) Das ausgezeichnete Hamburger Kammerorchester hat sich vor drei Jahren aus den sechs Teilen des Oratoriums eine eigene Festmusik zusammengebastelt. Die Musik klingt, als hätten sich gute Freunde im Wohnzimmer getroffen. (...) Selten klang die frohe Botschaft sinnlicher.«
Der Stern, 14. Dezember 2017
 
»Wer diese sechs Kantaten aber einmal überraschend neu erleben will, der muss zur Einspielung des grandiosen Hamburger "Ensemble Resonanz" greifen. Weil da neben neun Streichern und vier Sängern nur noch der Genie-Trompeter Markus Schwind, der (E-)Gitarrist Johannes Öllinger und der auf sechs zwischen 1937 und 2016 gebauten Vintage Keyboards spielende Michael Petermann beteiligt sind, die Choräle singen dann alle zusammen. Wer das als geschmacklos verdächtigt, der sei versichert, dass Bach den frechen Popsound nicht nur gut, sondern mit Gewinn in Struktur und Klarheit so wegsteckt, dass diese geschickt auf 30 Nummern geschrumpfte Version hinreißend rockt, dass da Basspassagen drin sind, die man so immer wieder hören will und dass der Trompeter immer wieder die Sterne zum Funkeln bringt.«
sueddeutsche zeitung, 27. November 2017
 
Frischer frohlocken! (...) Natürlich gehört das Opus Magnum zum Kanon der bürgerlich-jahreszeitlichen Feierkultur im christlichen Abendland, aber man könnte ja auch mal "ohne". Oder sich von der intimen Version des Ensemble Resonanz überraschen und erleuchten lassen. Die Hamburger Kammerorchester-Truppe hat das Werk liebevoll gegen den Strich gebürstet und den musikalischen Festakt in eine irritierende Meditation verwandelt. (...) Jede Irritation wendet sich beim Hörer schnell in freudige Wahrnehmung, die den neuen Pfaden der Empfindung gern folgt. (...) Das Ensemble Resonanz bleibt seinem Ruf als Botschafter des Unerhörten treu.
spiegel.de, 26. november 2017
 
»Frohlocken unter Freunden. Seit 2014 spielt das Ensemble Resonanz jedes Jahr seine ganz eigene Fassung von Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Resonanzraum im Bunker an der Feldstraße in Hamburg: innig, abgespeckt, eigenwillig instrumentiert und perfekt – der kompakte Soundtrack für ein Sehnsuchtsfest in Wohnzimmer-Atmosphäre, wie wir es in den Erinnerungen unserer Kindheit immer mit uns herumtragen. Und weil das inzwischen auch an vier Abenden schnell ausverkauft ist, gibt es das nun auch auf CD. (...) Einfach Mainstream, nur etwas präziser und hübscher, ist natürlich nicht die Sache der Resonanzler. Das Solistenquartett (Johanna Winkel, Sopran, der wundervolle Alt von Truike van der Poel, der bewegliche Tenor von Benjamin Glaubitz und Dominik Köninger, Bass) singt die Chöre, die Ensemblemusiker – vier Violinen, drei Bratschen, Cello und Bass) singen selbst die Choräle. Als hätten sie sich gerade eben im Familienkreis zusammengefunden, um in aller Ruhe ein bisschen Weihnachtsoratorium zu spielen. Nicht Hochglanz mit 80 Choristen und vollem Orchester, auch nicht akribisch einstudierte Alte-Musik-Authentizität. Sondern der Versuch, der spirituellen Seele von Bachs Musik so nah wie möglich zu kommen, Wärme und Innigkeit und die Sehnsucht nach dem Weihnachten der Kindheit zu spüren.«

»Edel und lecker. (...) Aber die CD lohnt sich nicht nur wegen des trefflichen Coverbildes, sondern weil sie von der ersten bis zur letzten Minute unendlich viel Freude macht! Natürlich kennt man das Weihnachtsoratorium, aber gerade deswegen freut man sich an dieser Version, die die erste Kantate des Werkes in Gänze und aus den weiteren fünf eine geschmackvolle Auswahl darbietet. Das Ensemble Resonanz, ein Kammerorchester aus Streichern, hat sich das Werk bestmöglich zusammengelegt: Bloß eine Trompete wirkt mit, aber auf Glanz und subtile Klangwunder braucht man nicht zu verzichten, da ist der geniale Michael Petermann an verschiedenen Synthesizern (darunter historische Instrumente aus den Dreißiger- und Sechzigerjahren!) vor. Er sorgt zusammen mit seinem Continuo-Kollegen Johannes Öllinger (E-Gitarren) für herrliche Special Effects, die die hinreißende Aufführung des Vokalquartetts, des famosen Trompeters Markus Schwind und der Streicher-Crew um Juditha Haeberlin und Barbara Bullmann vergolden. (…) Ach, man könnte seitenweise über diese unendlich gut und geschmackvoll geratene Bearbeitung Jauchzen und Frohlocken…«
zeitzeichen, 1. November 2017
 
»Nur sich selbst und der Musik verantwortlich. (...) Und jetzt müssen wir dringend über Weihnachten reden: "Jauchzet, frohlocket" mit E-Gitarre und Moog-Synthesizer! Das Hamburger Ensemble Resonanz, gleichermaßen in der Musik der Gegenwart zu Hause wie in historischer Aufführungspraxis geschult, hat sich Johann Sebastian Bachs Weihnachts-Evergreen vorgenommen und daraus eine eigene Fassung gestrickt. Seit 2014 spielt Resonanz dieses spezielle "Weihnachtsoratorium" im Konzertsaal, jetzt kommt es auch auf CD heraus. Natürlich ist das Ganze ungewohnt und ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber die Musiker wissen, was sie tun – und sie tun es auf interpretatorisch exzellentem Niveau. Das ist kein Marketing-Produkt einer Plattenfirma, sondern das kreative Projekt von Musikern, die nur sich selbst und der Musik verantwortlich sind. Und das Konzept ist aufgegangen.
Deutschlandfunk Kultur, 1. November 2017
 
»Die experimentierfreudige Hamburger Streicherformation Ensemble Resonanz kannte noch nie irgendwelche Genregrenzen. (...) Dieses "Weihnachtsoratoriums-Best-of" à la Ensemble Resonanz kommt kammermusikalisch frisch und spielfreudig daher, ist am Gestus der historischen Aufführungspraxis orientiert und instrumental auf internationalem Niveau. (...) Die 18 Streicher des Ensemble Resonanz sind ihre eigenen Arbeitgeber, nichts läuft für die musikalischen Unternehmer von allein. Daraus erklärt sich wohl die überbordende Fantasie des Ensembles, auch für die Vermarktung. Bachs Weihnachtsoratorium ist das erste Produkt eines eigenen CD-Labels.«
Deutschlandfunk, 1. November 2017
 
»Hier aber ist die Haustruppe der Hamburger Elbphilharmonie, das Ensemble Resonanz, am Zug – und die Exzellenz der Beteiligten ist schon das Zuhören wert. Bezaubernd sind auch die ungewöhnlichen Klangfarben: Wo sonst drei Trompeten agieren, genügt hier eine einzige, und die Ergänzung der einfach besetzen Streicher durch E-Gitarre, Hammondorgel und analoge (!) Synthesizer bewirkt nicht nur die liebevolle, oft witzige Neuübersetzung des Werks, sondern bezeugt dessen bleibenden Kern. Die Choräle, mit der Aura des gemeinsamen Anliegens gesungen vom gesamten Ensemble, lassen sich so als Aufforderung verstehen: Bachs Weihnachtsoratorium ist (auch), was wir aus ihm machen.«
stuttgarter nachrichten, 19. Oktober 2017
 
»Soll man Tränen darüber weinen, dass das Leben vergänglich ist? Oder lieber musizierend den Fragen der Endlichkeit nachspüren? Unter dem Motto »vanitears« startet das Ensemble Resonanz in die neue Saison und widmet sich im kleinen Saal der Elbphilharmonie dem Wesen der Zeit. (…) Robin Johannen wütet, schäkert, schmachtet… dass es eine wahre Freude ist. Zum Weinen dagegen: dass auch Konzerte wie diese vergänglich sind.«
Die Welt, 27. september 2017
 
»Bewegende Saisoneröffnung des Ensemble Resonanz. (...) Die Begegnung von Alt und Ne allein ergibt noch kein schlüssiges Programm. Es kommt darauf an, wie die Anknüpfungspunkte aufgespürt und inszeniert werden. Da setzt das Ensemble Resonanz immer wieder Maßstäbe – auch mit seiner Saisoneröffnung, die Stücke aus Renaissance und Barock mit Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts zu einem atmosphärisch dichten Konzerterlebnis verband.«
Hamburger Abendblatt, 27. September 2017
 
»Zum Niederknien schön. Ganz typisch für das Ensemble Resonanz. Hier prallt das klassische auf das Anarchische. Hier werden Reisen ins musikalisch Unbekannte geboten. Die Musik erstrahlt und wird Stück für Stück heller. (...) Am Ende gab es riesigen Jubel für diese Reise aus der Dunkelheit ins Licht, aus der Trauer in die wilde Parade des Lebens.«
NDR 90,3, 27. September 2017 über das Saisoneröffnungskonzert Resonanzen »vanitears«
 
»Kammermusik im Club. (…) Viele Konzertveranstalter träumen davon, ein möglichst bunt gemischtes, gern auch etwas jüngeres Publikum anzusprechen, das nicht schon seit Urzeiten zur klassischen Stammhörerschaft gehört. Das Ensemble Resonanz hat sich diesen Traum erfüllt – und zwar schon lange vor dem Elbphilharmonie-Boom. Mit seiner Reihe URBAN STRING lockt das Kammerorchester seit sechs Jahren tatsächlich eine Menge Großstadtmenschen an, die sonst kaum einen Fuß in einen Konzertsaal setzen würden, aber plötzlich gerne kommen. Der Mix macht’s: Bei URBAN STRING trifft Kammermusik auf eine lockere Club-Atmosphäre, gekühltes Bier und DJ-Sounds.«
hamburger abendblatt, 6. September 2017
 
»…Unterdessen klingt das Streich-Orchester stellenweise wie ein sehr entferntes Stimmengewirr – ein spannend gespenstischer Moment. Das renommierte norddeutsche Ensemble Resonanz spielte neben Hosokawa auch zwei Brandenburgische Konzerte von Bach in kleiner Streicherbesetzung mit Cembalo. Das in der Hamburger Elbphilharmonie residierende Kammerorchester zeichnet sich durch eine agile und historisch informierte Spielweise aus. Der Klang ist transparent, aber nicht klinisch kühl, sondern weich und warm. Freundlicher Beifall im vollen Saal.«
Westdeutsche Zeitung, 28. Mai 2017

 

»...das Ensemble Resonanz spielt in der Laeiszhalle, wie in der Elbphilharmonie: mit Schmackes und Leidenschaft. (...) Das ist die große Stärke des Ensembles: das Herz«

NDR 90,3 am 17. Mai 2017

 

»Im Kleinen Saal begeisterte das Ensemble Resonanz unter der Leitung der Geigerin Isabelle Faust mit der Uraufführung eines Violinkonzertes von Oscar Strasnoy und mit einem rauschhaften Mozart.

Das Ensemble Resonanz mit dem Gast Isabelle Faust feiert hier mit Leidenschaft die Auferstehung eines oft totgenudelten Werkes: Mozarts weltberühmte Sinfonie Nr. 40 (KV 550), deren erster Satz sich schon über die Fernsehwerbung ins kollektive Unterbewusstsein gesummt hat. Das Ensemble zeigt mit einem enormen Drive, mit Ausbrüchen, dramatischen Pausen und Trugschlüssen Mozart als "Sturm und Drang"-Komponisten. Das ist wirklich atemberaubend. (...) Man spürt auch an diesem Abend, dass es dem Ensemble Resonanz nie nur um Musik, sondern immer um alles geht. Am Ende gibt es lauten Jubel und viel Applaus für Isabelle Faust und das Orchester, die gemeinsam echte Glücksmomente erschufen.«

NDR 90,3, 15. April 2017

 

Die New York Times hat den »identity«-Ausflug als einen der »Eight best Classical Music Moments« ausgezeichnet:
»When forced laborers built the massive flak tower on Feldstrasse in the St. Pauli district of Hamburg during World War II, surely none could have imagined the scene that was to unfold in one of its utilitarian spaces when the chamber group Ensemble Resonanz performed the stormy first movement of Mozart’s Symphony No. 40 to a room packed with Syrian and other refugees. Earlier in the program, the lucid violinist Isabelle Faust had performed extracts from a fidgety new concerto by the Argentine composer Oscar Strasnoy. Now she sat in the concertmaster’s chair and led a brilliant reading of the Mozart, which the audience seemed to receive with stoic patience.«

New York Times, 14. April 2017

 

»...dies ist eine wunderschöne Erfolgsgeschichte, in der man sehen kann, wie die Begeisterung auch jüngerer Musikerinnen und Musiker ein engagiertes, ein anspruchsvolles Programm zu machen, das aber trotzdem seine Zuhörer und seine Unterstützer findet. Eine der schönsten Erfolgsgeschichten, die wir in der Kultur der Stadt in den letzten Jahren hatten.«

Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda im Gespräch auf Klassik à la carte

 

Klassik à la carte, 3. april 2017

 

»Das war ein ganz, ganz großartiges Hörerlebnis.«

WDR3 über die Eröffnung des Kleinen Saals, Januar 2017

 

»Dieses Ensemble und der Kleine Saal sind ein großer Schatz für die Elbphilharmonie.«

neue osnabrücker zeitung, 16. januar 2017

 

»Das Ensemble Resonanz beweist die herausragende Qualität seiner Streicher. … Es ist nicht leicht, ein so komplexes, forderndes Werk derart gut interpretiert zu hören.« (zu Bartok)

el país, 13. januar 2017

 

»Emilio Pomàrico dirigierte dann Alban Bergs "Frühe Lieder" in einer neuen schönen Streicherfassung (Johannes Schöllhorn), brillant gesungen von der französischen Sopranistin Sandrine Piau. Und leitete am Ende mit schwingendem Körpereinsatz Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, ein tiefsinnig oder scharf gezackt hochfahrendes Stück des Meisters aus Ungarn, das die Resonanz-Musiker und das Schlagquartett Köln virtuos darboten.«

süddeutsche zeitung, 15. januar 2017

 

»Der eigentliche Clou nach der Pause: Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta. Eine halbe Stunde, mit der das Ensemble Resonanz die Leistung des NDR Elbphilharmonie Orchesters vom Vortag ausstach. Volles Risiko im Leisen und in der Geschlossenheit, glühendes, symbiotisches Auftrumpfen bei den großen Stellen. «

merkur, 14. januar 2017

 

»Wie die Xylofon-Schläge und das Pauken-Glissando zu Beginn und am Ende des dritten Satzes um den Saal sirren: Das wird man ebenso wenig vergessen wie die pathetische Affirmation am Schluss des Finales. Das ist dann so etwas wie Bartóks „Ode an die Freude“ – und tatsächlich haben sich wohl alle Menschen nach diesem Konzert ein bisschen wie Brüder gefühlt.«

stuttgarter nachrichten, 13. januar 2017

 

»Nach der Pause stieß dann das Schlagquartett Köln mit Béla Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ hinzu, die im Adagio ihren Höhepunkt erlebte: scharf konturiert wie ein Scherenschnitt und doch zugleich farbenreich und zart.«

die presse, 13. januar 2017

 

»Zum Abschluss des Konzertes verstärkten sich die Resonanzler um das Schlagquartett Köln und entzückten mit der „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta SZ 106“ von Bela Bartok. Die Komposition von 1936 lotete die Möglichkeiten des angenehm warmen Klanges des Kammermusiksaales unter Pamarico aus. Das Ergebnis war eine Wohlfühlatmosphäre, die Sehnsucht nach mehr weckt.«

die welt, 13. januar 2017

 

»Für die neuen C.P.E. Bach-Aufnahmen hat sich das Ensemble den italienischen Geiger und Dirigenten Riccardo Minasi geholt, der seit 2012 auch als Gründer und Leiter des Kammerorchesters Il Pomo d'Oro erfolgreich agiert. Unter seiner Stabführung lassen die Resonanz-Künstler die flotten Meisterstücke des Bach-Sohnes temperamentvoll ausschwingen, arbeiten die schlanken Melodieführungen heraus und gestalten die Minisymphonien als frühe Rokoko-Hits von großer Eingängigkeit.«

spiegel online, november 2016

 

»Statt eine traditionelle Ouvertüre zu spielen, tobt das Orchester nach acht täuschend harmlosen Adagiotakten gleich am Anfang unwetterartig los. Das Ganze beginnt mit einem Sturm (des Himmels und der Seelen) und geht über in eine mitreißende Folge zügig dramatisierter Orchesterrezitative, die oft kaum von den spärlicher vertretenen Arien zu unterscheiden sind.«

junge welt, oktober 2016
 

»Und wenn sie das spielen, klingt die Musik, als hätte der Hamburger Bach eben erst die Feder beiseitegelegt – so frisch, spannend, überraschend und überwältigend präsent lebendig kommen diese Symphonien aus den Lautsprechern.«

kulturport, oktober 2016

 

»Mit silberfeinem Klang, äußerster Präzision und hörbar leidenschaftlichem Einsatz ließen die Resonanzler mit Minasi in großer, fast vierzigköpfiger Besetzung neue, spannende Dimensionen in Glucks Musik aufblitzen.«

Kulturport, oktober 2016

 

»Das Orchester wirkt wie ausgewechselt. Und das ist es ja auch: Weil die Philharmoniker derzeit durch Südamerika touren, spielt erstmals das Ensemble Resonanz in der Staatsoper – unter Leitung von Riccardo Minasi, der ebenfalls debütiert und eine unbändige Risiko- und Musizierfreude versprüht. Er reizt das Farbspektrum des Kammerorchesters und den Affektreichtum der Oper bis in die Extreme aus: vom süßen Saitenstreicheln bis zum kriegerischen Lärm von Pauken und Trompeten, deren Akzente er mit beidhändigen Taktstockschlägen in die Luft hämmert.... «

hamburger Abendblatt, oktober 2016

 

»Um das raffinierte Gewebe von zehn Fingern auf anderthalb Dutzend Streicher zu übertragen, sind die Resonanzler bei der Bearbeitung vor keiner Schwierigkeit zurückgeschreckt. Wo sich im Original die beiden Hände in ­rasendem Tempo abwechseln, sausten die Sechzehntel nur so durch die Stimmgruppen. Ensembleakrobatik von exquisiter Frechheit war das.«

hamburger abendblatt, september 2016

 

»Man wird neidisch auf die Hamburger, die mit dem Ensemble Resonanz neben all ihren anderen Aktivitäten in der Hansestadt eine Residency in der Elbphilharmonie vereinbart haben.««

berliner tagesspeigel, september 2016

 

»Unter Leitung des italienischen Dirigenten Riccardo Minasi loteten die Musiker die Haydn-Sätze tief aus, ließen Stimmungen von Trauer und Hoffnung in satten Streicherklängen und schönen Passagen der Naturhörner lebendig werden. Die Schlussmusik mit der Überschrift "Il terremoto" (Das Erdbeben) ließ quasi die Domtürme erbeben. Große Zustimmung des Publikums.«

HL-live, Juli 2016

 

»Der minimalistischen Musik Viviers, die vielleicht aus Ausdruck dessen persönlichen Schicksals ist, verlieh das Kammerorchester Ensemble Resonanz eine berührende Klangfülle und Tiefe, die in der Choreographie von Natalia Horecna ihren visuellen Ausdruck fand.«

Augsburger Allgemeine, Juli 2016

 

»Die Musiker spielten lustvoll inspiriert und einen Hauch unbekümmert um die allerletzten Feinheiten. Bach konnte es ab. Ein charmanter Kontrast zu Hosokawa war es auch.«

hamburger abendblatt, juni 2016

 

»Musik, die berührt. Weil die Musiker spürbar machen, was sie selbst daran bewegt. Musik, die Konventionen bricht. Reisen ins Unbekannte verspricht und jede Menge Hörabenteuer. Dafür steht das Ensemble Resonanz in seiner kommenden Saison. (...) Sie (die Musiker, Anm.) spielen mit unüberhörbarer Leidenschaft, brennen für das, was sie tun – das lässt niemanden gleichgültig.«

kulturport, Juni 2016

 

»Vier Resonanz-Streicher und Stefan Litwin am Klavier spielen diese Musik (Ode to Napoleon, Anm.) mit einer explosiven Energie, die einen zum Zuhören zwingt.«

Hamburger Abendblatt, April 2016

 

»Von der gespenstischen Totentanzkühle im ersten Satz bis zum feurigen Finale demons­trierte das Kammerorchester einmal mehr jene Mischung aus Präzision, Musizierlust und Leidenschaft, die es zu einem Ensemble der Spitzenklasse gemacht hat.«

hamburger abendblatt, april 2016

 

»Was das Ensemble Resonanz da monatlich in der Konzertreihe "urban string" auf die Bühne zaubert, verschlägt so Manchem den Atem. Am Freitag dreht sich alles um den Leibhaftigen.«

Die Welt, april 2016

 

»In den finalen vierten Satz legt das famose Ensemble noch mal alle dynamische Kraft und bringt das Werk zu einem dramatischen Ende. Das Publikum feiert das Ensemble Resonanz zurecht für dieses mitreißende und in jeder Sekunde spannende Konzert. Anbetungswürdig.«

Hamburger Abendblatt, März 2016

 

»Spaß und Passionsmusiken gehen normalerweise nicht zusammen; dass sie es an diesem Abend doch taten, lag an dem besonderen Format der Reihe "Urban String" – und an Haydn. (...)

Jede Zeit hat ihre Konzertform. Im 18. Jahrhundert bot der Salon den Rahmen für Konversation und geselliges Musikhören. Für den Galanthomme unserer Zeit scheint das Ensemble Resonanz mit seinem Resonanzraum und dem dazugehörigen Konzertformat "Urban String" das richtige Angebot gefunden zu haben.«

hamburger abendblatt, märz 2016

 

»Denn was das Ensemble Resonanz zum Abschluss seines dritten Resonanzenkonzertes am Montag bot, war pure Energie. Wie ein Stromstoß fuhr diese Musik in Gehör und Gemüt.«

Hamburger Abendblatt, Februar 2016

 

»Grandios gelang den Resonanzlern die Aufführung von Claude Viviers „Zipangu“. Das rigorose, leidenschaftliche Werk für Streicher dampfte förmlich vor Energie, Spielsicherheit und Hingabe.«

Hamburger abendblatt, November 2015

 

»Unterhaltender, ja beschwingter konnte das Ensemble Resonanz seine Konzertsaison kaum beginnen..«

die Welt, September 2015

 

»Für das Ensemble Resonanz – das kleinere Residenzorchester der Elbphilharmonie – gehört Zugänglichkeit und Nahbarkeit in der klassischen Musik schon lange zum Selbstverständnis.«

Neue Züricher Zeitung, Juni 2015

 

»Die Konzerte heißen "Urban String", dahinter steckt das sensationelle, experimentierfreudige, energiegeladene "Ensemble Resonanz". Dieses Ausnahme-Kammerorchester schafft es, Monat für Monat ein gänzlich neues Publikum mit seiner Musik zu begeistern.«

ttt - titel, thesen, temperamente

 

»Barockmusik ungeachtet historischer Aufführungspraxis mal wieder auf Stahlsaiten zu spielen, hat für das Ensemble Resonanz ebenso wenig Widersprüchliches, wie einen DJ vom Golden-Pudel-Club aus St. Pauli über elitäre Gegenwartsmusik improvisieren zu lassen. In seinem neuen Konzertsaal "resonanzraum" im Bunker auf St. Pauli ist das Hamburger Kammerensemble mit dem Faible fürs Außergewöhnliche in jeder Hinsicht angekommen. Den gestylten Raum nutzen die jungen Musiker gern als Werkstatt zum Experimentieren.«

die welt, mai 2015

 

»Die neue "Coolness" der klassischen Musik wird derzeit von kaum einem Klangkörper so nachdrücklich verkörpert wie vom Ensemble Resonanz.«

Wiener Zeitung, April 2015

 

»Die Hamburger Musiker haben wie kaum ein anderes Ensemble die Partizipation des Publikums zu ihrem Prinzip erhoben, nicht nur aus einer ökonomischen Notwendigkeit, sondern aus einem künstlerischen Selbstverständnis heraus. (…) Was dem Ensemble Resonanz hier gelingt, ist das, was Partizipation im besten Sinne meint: Sich zu öffnen gegenüber der Lebenswirklichkeit, die außerhalb der Klassikenklave herrscht und so ein (neues) Publikum für klassische Musik zu begeistern. Es wird Zeit, dass wir mehr solcher Geschichten zu erzählen haben. «

Friederike Holm, Concerti

 

»...es ist eine echt demokratische Gruppenarbeit. Das ist eigentlich das, wofür ich stehe.«

Tabea Zimmermann / Kölner Stadt-Anzeiger, April 2015

 

»Von einer Krise der Klassik keine Spur (…). Wer die Musiker auf der Bühne erlebt, kann sich anstecken lassen von ihrer Energie, Leidenschaft und Sensibilität.«

Deutschlandfunk, März 2015

 

»Ein Schlüsselwerk der Postmoderne, das die Resonanzler bravourös meisterten.«

Welt über cartoon, John Zorns "Cat o' Nine Tails", Februar 2015

 

»Unmöglich, bei Bachs G-Dur-Streichersinfonie still auf dem Stuhl sitzen zu bleiben.«

Hamburger Abendblatt über rausch, Januar 2015

 

»Der neue "Resonanzraum" einige Etagen unter dem Club namens Uebel & Gefährlich im Bunker an der Feldstraße hat das Potenzial zu einem Wegweiser in Sachen Musikstadt. Besonders groß ist der Raum nicht, aber sehr besonders. Dort können sich Genres und Publikumsgenerationen so entspannt mischen wie nirgendwo sonst in der selbst ernannten Musikstadt.«

hamburger abendblatt, dezember 2014

 

»Vielleicht ist es genau das, was Hamburg zur Musikstadt macht - die zahlreichen Verbindungen zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Kiez und großer Bühne.«

Arte Metropolis über das Ensemble Resonanz und urban string, Dezember 2014

 

»Andererseits bieten neue Konzertformen wie diese zugleich phantastische Möglichkeiten für die Begegnung scheinbar weit entfernt liegenden Stücken und Genres. Genau darin sieht das Ensemble Resonanz die Zukunft des Konzerts.«

FAZ, November 2014

 

»Aber nur wenige Orchester sind so konsequent dabei, die Routinen des Klassikbetriebs zu demontieren, wie das Ensemble Resonanz.«

Die ZEIT, Oktober 2014

 

»Die Hamburger Truppe gehört zum kleinen aber feinen Kreis der exzellenten, modernen Kammerorchester, die gleichermaßen souverän auf allen Hochzeiten zu tanzen vermögen. Viele Mitglieder haben Praxiserfahrung in den angesehensten Barockensembles gesammelt. Das verrät der Spielstil insgesamt, auch, wenn in diesem Fall moderne Instrumente zum Einsatz kommen.«

WDR3, Oktober 2014

 

»Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, ein Stück von dem wir doch sicherlich lange Zeit dachten und denken, es zu kennen. Die Neuaufnahme des Ensemble Resonanz führt uns allerdings vor Ohren: So hat man dieses populäre und an Weihnachten nicht wegzudenkende Stück Musik definitiv noch nicht gehört – reduzierter, transparenter und erfrischend anders. (…) Es gehört wohl Mut dazu, diesen Schritt zu wagen und mit einer E-Gitarre den Offbeat zu setzen. Aber dieser Mut zahlt sich aus. In jeder Sekunde dieser Aufnahme spürt man, wie lebendig Bachs Musik ist. Und gerade deswegen ist es auch notwendig seine Musik immer wieder zu spielen, sie neu zu entdecken. Das Ensemble Resonanz macht sich die Bach-Partitur zu eigen. Bachs Musik verlange schließlich nie mehr, als gerade da ist, wie Michael Petermann gesteht. (…) So klingt eine Interpretation es Weihnachtsoratoriums der Gegenwart.«
WDR 3 TONART, 19. Dezember 2017
 
 
»Lagerfeuer im Wohnzimmer. Das Ensemble Resonanz hat aus Bachs Weihnachtsmusik eine funkelnd schöne Hausmusik gemacht. (...) Das ausgezeichnete Hamburger Kammerorchester hat sich vor drei Jahren aus den sechs Teilen des Oratoriums eine eigene Festmusik zusammengebastelt. Die Musik klingt, als hätten sich gute Freunde im Wohnzimmer getroffen. (...) Selten klang die frohe Botschaft sinnlicher.«
Der Stern, 14.Dezember 2017
 
»Wer diese sechs Kantaten aber einmal überraschend neu erleben will, der muss zur Einspielung des grandiosen Hamburger "Ensemble Resonanz" greifen. Weil da neben neun Streichern und vier Sängern nur noch der Genie-Trompeter Markus Schwind, der (E-)Gitarrist Johannes Öllinger und der auf sechs zwischen 1937 und 2016 gebauten Vintage Keyboards spielende Michael Petermann beteiligt sind, die Choräle singen dann alle zusammen. Wer das als geschmacklos verdächtigt, der sei versichert, dass Bach den frechen Popsound nicht nur gut, sondern mit Gewinn in Struktur und Klarheit so wegsteckt, dass diese geschickt auf 30 Nummern geschrumpfte Version hinreißend rockt, dass da Basspassagen drin sind, die man so immer wieder hören will und dass der Trompeter immer wieder die Sterne zum Funkeln bringt.«
sueddeutsche zeitung, 27. November 2017
 
Frischer frohlocken! (...) Natürlich gehört das Opus Magnum zum Kanon der bürgerlich-jahreszeitlichen Feierkultur im christlichen Abendland, aber man könnte ja auch mal "ohne". Oder sich von der intimen Version des Ensemble Resonanz überraschen und erleuchten lassen. Die Hamburger Kammerorchester-Truppe hat das Werk liebevoll gegen den Strich gebürstet und den musikalischen Festakt in eine irritierende Meditation verwandelt. (...) Jede Irritation wendet sich beim Hörer schnell in freudige Wahrnehmung, die den neuen Pfaden der Empfindung gern folgt. (...) Das Ensemble Resonanz bleibt seinem Ruf als Botschafter des Unerhörten treu.
spiegel.de, 26. november 2017
 
»Frohlocken unter Freunden. Seit 2014 spielt das Ensemble Resonanz jedes Jahr seine ganz eigene Fassung von Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Resonanzraum im Bunker an der Feldstraße in Hamburg: innig, abgespeckt, eigenwillig instrumentiert und  perfekt – der kompakte Soundtrack für ein Sehnsuchtsfest in Wohnzimmer-Atmosphäre, wie wir es in den Erinnerungen unserer Kindheit immer mit uns herumtragen. Und weil das inzwischen auch an vier Abenden schnell ausverkauft ist, gibt es das nun auch auf CD. (...) Einfach Mainstream, nur etwas präziser und hübscher, ist natürlich nicht die Sache der Resonanzler. Das Solistenquartett (Johanna Winkel, Sopran, der wundervolle Alt von Truike van der Poel, der bewegliche Tenor von Benjamin Glaubitz und Dominik Köninger, Bass) singt die Chöre, die Ensemblemusiker – vier Violinen, drei Bratschen, Cello und Bass) singen selbst die Choräle. Als hätten sie sich gerade eben im Familienkreis zusammengefunden, um in aller Ruhe ein bisschen Weihnachtsoratorium zu spielen. Nicht Hochglanz mit 80 Choristen und vollem Orchester, auch nicht akribisch einstudierte Alte-Musik-Authentizität. Sondern der Versuch, der spirituellen Seele von Bachs Musik so nah wie möglich zu kommen, Wärme und Innigkeit und die Sehnsucht nach dem Weihnachten der Kindheit zu spüren.«
 

»Edel und lecker. (...) Aber die CD lohnt sich nicht nur wegen des trefflichen Coverbildes, sondern weil sie von der ersten bis zur letzten Minute unendlich viel Freude macht! Natürlich kennt man das Weihnachtsoratorium, aber gerade deswegen freut man sich an dieser Version, die die erste Kantate des Werkes in Gänze und aus den weiteren fünf eine geschmackvolle Auswahl darbietet. Das Ensemble Resonanz, ein Kammerorchester aus Streichern, hat sich das Werk bestmöglich zusammengelegt: Bloß eine Trompete wirkt mit, aber auf Glanz und subtile Klangwunder braucht man nicht zu verzichten, da ist der geniale Michael Petermann an verschiedenen Synthesizern (darunter historische Instrumente aus den Dreißiger- und Sechzigerjahren!) vor. Er sorgt zusammen mit seinem Continuo-Kollegen Johannes Öllinger (E-Gitarren) für herrliche Special Effects, die die hinreißende Aufführung des Vokalquartetts, des famosen Trompeters Markus Schwind und der Streicher-Crew um Juditha Haeberlin und Barbara Bullmann vergolden.  (…) Ach, man könnte seitenweise über diese unendlich gut und geschmackvoll geratene Bearbeitung Jauchzen und Frohlocken…«
zeitzeichen, 1. November 2017
 
»Nur sich selbst und der Musik verantwortlich. (...) Und jetzt müssen wir dringend über Weihnachten reden: "Jauchzet, frohlocket" mit E-Gitarre und Moog-Synthesizer! Das Hamburger Ensemble Resonanz, gleichermaßen in der Musik der Gegenwart zu Hause wie in historischer Aufführungspraxis geschult, hat sich Johann Sebastian Bachs Weihnachts-Evergreen vorgenommen und daraus eine eigene Fassung gestrickt. Seit 2014 spielt Resonanz dieses spezielle "Weihnachtsoratorium" im Konzertsaal, jetzt kommt es auch auf CD heraus. Natürlich ist das Ganze ungewohnt und ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber die Musiker wissen, was sie tun – und sie tun es auf interpretatorisch exzellentem Niveau. Das ist kein Marketing-Produkt einer Plattenfirma, sondern das kreative Projekt von Musikern, die nur sich selbst und der Musik verantwortlich sind. Und das Konzept ist aufgegangen.
Deutschlandfunk Kultur, 1. November 2017
 
»Die experimentierfreudige Hamburger Streicherformation Ensemble Resonanz kannte noch nie irgendwelche Genregrenzen. (...) Dieses "Weihnachtsoratoriums-Best-of" à la Ensemble Resonanz kommt kammermusikalisch frisch und spielfreudig daher, ist am Gestus der historischen Aufführungspraxis orientiert und instrumental auf internationalem Niveau. (...) Die 18 Streicher des Ensemble Resonanz sind ihre eigenen Arbeitgeber, nichts läuft für die musikalischen Unternehmer von allein. Daraus erklärt sich wohl die überbordende Fantasie des Ensembles, auch für die Vermarktung. Bachs Weihnachtsoratorium ist das erste Produkt eines eigenen CD-Labels.«
Deutschlandfunk, 1. November 2017
 
»Hier aber ist die Haustruppe der Hamburger Elbphilharmonie, das Ensemble Resonanz, am Zug – und die Exzellenz der Beteiligten ist schon das Zuhören wert. Bezaubernd sind auch die ungewöhnlichen Klangfarben: Wo sonst drei Trompeten agieren, genügt hier eine einzige, und die Ergänzung der einfach besetzen Streicher durch E-Gitarre, Hammondorgel und analoge (!) Synthesizer bewirkt nicht nur die liebevolle, oft witzige Neuübersetzung des Werks, sondern bezeugt dessen bleibenden Kern. Die Choräle, mit der Aura des gemeinsamen Anliegens gesungen vom gesamten Ensemble, lassen sich so als Aufforderung verstehen: Bachs Weihnachtsoratorium ist (auch), was wir aus ihm machen.«
stuttgarter nachrichten, 19. Oktober 2017
 
»Soll man Tränen darüber weinen, dass das Leben vergänglich ist? Oder lieber musizierend den Fragen der Endlichkeit nachspüren? Unter dem Motto »vanitears« startet das Ensemble Resonanz in die neue Saison und widmet sich im kleinen Saal der Elbphilharmonie dem Wesen der Zeit. (…) Robin Johannen wütet, schäkert, schmachtet… dass es eine wahre Freude ist. Zum Weinen dagegen: dass auch Konzerte wie diese vergänglich sind.«
Die Welt, 27. september 2017
 
»Bewegende Saisoneröffnung des Ensemble Resonanz. (...) Die Begegnung von Alt und Ne allein ergibt noch kein schlüssiges Programm. Es kommt darauf an, wie die Anknüpfungspunkte aufgespürt und inszeniert werden. Da setzt das Ensemble Resonanz immer wieder Maßstäbe – auch mit seiner Saisoneröffnung, die Stücke aus Renaissance und Barock mit Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts zu einem atmosphärisch dichten Konzerterlebnis verband.«
Hamburger Abendblatt, 27. September 2017
 
»Zum Niederknien schön. Ganz typisch für das Ensemble Resonanz. Hier prallt das klassische auf das Anarchische. Hier werden Reisen ins musikalisch Unbekannte geboten. Die Musik erstrahlt und wird Stück für Stück heller. (...) Am Ende gab es riesigen Jubel für diese Reise aus der Dunkelheit ins Licht, aus der Trauer in die wilde Parade des Lebens.«
NDR 90,3, 27. September 2017 über das Saisoneröffnungskonzert Resonanzen »vanitears«
 
»Kammermusik im Club. (…) Viele Konzertveranstalter träumen davon, ein möglichst bunt gemischtes, gern auch etwas jüngeres Publikum anzusprechen, das nicht schon seit Urzeiten zur klassischen Stammhörerschaft gehört. Das Ensemble Resonanz hat sich diesen Traum erfüllt – und zwar schon lange vor dem Elbphilharmonie-Boom. Mit seiner Reihe URBAN STRING lockt das Kammerorchester seit sechs Jahren tatsächlich eine Menge Großstadtmenschen an, die sonst kaum einen Fuß in einen Konzertsaal setzen würden, aber plötzlich gerne kommen. Der Mix macht’s: Bei URBAN STRING trifft Kammermusik auf eine lockere Club-Atmosphäre, gekühltes Bier und DJ-Sounds.«
hamburger abendblatt, 6. September 2017
 
»…Unterdessen klingt das Streich-Orchester stellenweise wie ein sehr entferntes Stimmengewirr – ein spannend gespenstischer Moment. Das renommierte norddeutsche Ensemble Resonanz spielte neben Hosokawa auch zwei Brandenburgische Konzerte von Bach in kleiner Streicherbesetzung mit Cembalo. Das in der Hamburger Elbphilharmonie residierende Kammerorchester zeichnet sich durch eine agile und historisch informierte Spielweise aus. Der Klang ist transparent, aber nicht klinisch kühl, sondern weich und warm. Freundlicher Beifall im vollen Saal.«
Westdeutsche Zeitung, 28. Mai 2017

 

»...das Ensemble Resonanz spielt in der Laeiszhalle, wie in der Elbphilharmonie: mit Schmackes und Leidenschaft. (...) Das ist die große Stärke des Ensembles: das Herz«

NDR 90,3 am 17. Mai 2017

 

»Im Kleinen Saal begeisterte das Ensemble Resonanz unter der Leitung der Geigerin Isabelle Faust mit der Uraufführung eines Violinkonzertes von Oscar Strasnoy und mit einem rauschhaften Mozart.

Das Ensemble Resonanz mit dem Gast Isabelle Faust feiert hier mit Leidenschaft die Auferstehung eines oft totgenudelten Werkes: Mozarts weltberühmte Sinfonie Nr. 40 (KV 550), deren erster Satz sich schon über die Fernsehwerbung ins kollektive Unterbewusstsein gesummt hat. Das Ensemble zeigt mit einem enormen Drive, mit Ausbrüchen, dramatischen Pausen und Trugschlüssen Mozart als "Sturm und Drang"-Komponisten. Das ist wirklich atemberaubend. (...) Man spürt auch an diesem Abend, dass es dem Ensemble Resonanz nie nur um Musik, sondern immer um alles geht. Am Ende gibt es lauten Jubel und viel Applaus für Isabelle Faust und das Orchester, die gemeinsam echte Glücksmomente erschufen.«

NDR 90,3, 15. April 2017

 

Die New York Times hat den »identity«-Ausflug als einen der »Eight best Classical Music Moments« ausgezeichnet:
»When forced laborers built the massive flak tower on Feldstrasse in the St. Pauli district of Hamburg during World War II, surely none could have imagined the scene that was to unfold in one of its utilitarian spaces when the chamber group Ensemble Resonanz performed the stormy first movement of Mozart’s Symphony No. 40 to a room packed with Syrian and other refugees. Earlier in the program, the lucid violinist Isabelle Faust had performed extracts from a fidgety new concerto by the Argentine composer Oscar Strasnoy. Now she sat in the concertmaster’s chair and led a brilliant reading of the Mozart, which the audience seemed to receive with stoic patience.«

New York Times, 14. April 2017

 

»...dies ist eine wunderschöne Erfolgsgeschichte, in der man sehen kann, wie die Begeisterung auch jüngerer Musikerinnen und Musiker ein engagiertes, ein anspruchsvolles Programm zu machen, das aber trotzdem seine Zuhörer und seine Unterstützer findet. Eine der schönsten Erfolgsgeschichten, die wir in der Kultur der Stadt in den letzten Jahren hatten.«

Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda im Gespräch auf Klassik à la carte

 

Klassik à la carte, 3. april 2017

 

»Das war ein ganz, ganz großartiges Hörerlebnis.«

WDR3 über die Eröffnung des Kleinen Saals, Januar 2017

 

»Dieses Ensemble und der Kleine Saal sind ein großer Schatz für die Elbphilharmonie.«

neue osnabrücker zeitung, 16. januar 2017

 

»Das Ensemble Resonanz beweist die herausragende Qualität seiner Streicher. … Es ist nicht leicht, ein so komplexes, forderndes Werk derart gut interpretiert zu hören.« (zu Bartok) 

el país, 13. januar 2017

 

»Emilio Pomàrico dirigierte dann Alban Bergs "Frühe Lieder" in einer neuen schönen Streicherfassung (Johannes Schöllhorn), brillant gesungen von der französischen Sopranistin Sandrine Piau. Und leitete am Ende mit schwingendem Körpereinsatz Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, ein tiefsinnig oder scharf gezackt hochfahrendes Stück des Meisters aus Ungarn, das die Resonanz-Musiker und das Schlagquartett Köln virtuos darboten.«

süddeutsche zeitung, 15. januar 2017

 

»Der eigentliche Clou nach der Pause: Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta. Eine halbe Stunde, mit der das Ensemble Resonanz die Leistung des NDR Elbphilharmonie Orchesters vom Vortag ausstach. Volles Risiko im Leisen und in der Geschlossenheit, glühendes, symbiotisches Auftrumpfen bei den großen Stellen. «

merkur, 14. januar 2017

 

»Wie die Xylofon-Schläge und das Pauken-Glissando zu Beginn und am Ende des dritten Satzes um den Saal sirren: Das wird man ebenso wenig vergessen wie die pathetische Affirmation am Schluss des Finales. Das ist dann so etwas wie Bartóks „Ode an die Freude“ – und tatsächlich haben sich wohl alle Menschen nach diesem Konzert ein bisschen wie Brüder gefühlt.«

stuttgarter nachrichten, 13. januar 2017

 

»Nach der Pause stieß dann das Schlagquartett Köln mit Béla Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ hinzu, die im Adagio ihren Höhepunkt erlebte: scharf konturiert wie ein Scherenschnitt und doch zugleich farbenreich und zart.«

die presse, 13. januar 2017 

 

»Zum Abschluss des Konzertes verstärkten sich die Resonanzler um das Schlagquartett Köln und entzückten mit der „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta SZ 106“ von Bela Bartok. Die Komposition von 1936 lotete die Möglichkeiten des angenehm warmen Klanges des Kammermusiksaales unter Pamarico aus. Das Ergebnis war eine Wohlfühlatmosphäre, die Sehnsucht nach mehr weckt.«

die welt, 13. januar 2017

 

»Für die neuen C.P.E. Bach-Aufnahmen hat sich das Ensemble den italienischen Geiger und Dirigenten Riccardo Minasi geholt, der seit 2012 auch als Gründer und Leiter des Kammerorchesters Il Pomo d'Oro erfolgreich agiert. Unter seiner Stabführung lassen die Resonanz-Künstler die flotten Meisterstücke des Bach-Sohnes temperamentvoll ausschwingen, arbeiten die schlanken Melodieführungen heraus und gestalten die Minisymphonien als frühe Rokoko-Hits von großer Eingängigkeit.«

spiegel online, november 2016 

 

»Statt eine traditionelle Ouvertüre zu spielen, tobt das Orchester nach acht täuschend harmlosen Adagiotakten gleich am Anfang unwetterartig los. Das Ganze beginnt mit einem Sturm (des Himmels und der Seelen) und geht über in eine mitreißende Folge zügig dramatisierter Orchesterrezitative, die oft kaum von den spärlicher vertretenen Arien zu unterscheiden sind.«

junge welt, oktober 2016
 

»Und wenn sie das spielen, klingt die Musik, als hätte der Hamburger Bach eben erst die Feder beiseitegelegt – so frisch, spannend, überraschend und überwältigend präsent lebendig kommen diese Symphonien aus den Lautsprechern.«

kulturport, oktober 2016

 

»Mit silberfeinem Klang, äußerster Präzision und hörbar leidenschaftlichem Einsatz ließen die Resonanzler mit Minasi in großer, fast vierzigköpfiger Besetzung neue, spannende Dimensionen in Glucks Musik aufblitzen.«

Kulturport, oktober 2016

 

»Das Orchester wirkt wie ausgewechselt. Und das ist es ja auch: Weil die Philharmoniker derzeit durch Südamerika touren, spielt erstmals das Ensemble Resonanz in der Staatsoper – unter Leitung von Riccardo Minasi, der ebenfalls debütiert und eine unbändige Risiko- und Musizierfreude versprüht. Er reizt das Farbspektrum des Kammerorchesters und den Affektreichtum der Oper bis in die Extreme aus: vom süßen Saitenstreicheln bis zum kriegerischen Lärm von Pauken und Trompeten, deren Akzente er mit beidhändigen Taktstockschlägen in die Luft hämmert.... «

hamburger Abendblatt, oktober 2016

 

»Um das raffinierte Gewebe von zehn Fingern auf anderthalb Dutzend Streicher zu übertragen, sind die Resonanzler bei der Bearbeitung vor keiner Schwierigkeit zurückgeschreckt. Wo sich im Original die beiden Hände in ­rasendem Tempo abwechseln, sausten die Sechzehntel nur so durch die Stimmgruppen. Ensembleakrobatik von exquisiter Frechheit war das.«

hamburger abendblatt, september 2016

 

»Man wird neidisch auf die Hamburger, die mit dem Ensemble Resonanz neben all ihren anderen Aktivitäten in der Hansestadt eine Residency in der Elbphilharmonie vereinbart haben.««

berliner tagesspeigel, september 2016

 

»Unter Leitung des italienischen Dirigenten Riccardo Minasi loteten die Musiker die Haydn-Sätze tief aus, ließen Stimmungen von Trauer und Hoffnung in satten Streicherklängen und schönen Passagen der Naturhörner lebendig werden. Die Schlussmusik mit der Überschrift "Il terremoto" (Das Erdbeben) ließ quasi die Domtürme erbeben. Große Zustimmung des Publikums.«

HL-live, Juli 2016

 

»Der minimalistischen Musik Viviers, die vielleicht aus Ausdruck dessen persönlichen Schicksals ist, verlieh das Kammerorchester Ensemble Resonanz eine berührende Klangfülle und Tiefe, die in der Choreographie von Natalia Horecna ihren visuellen Ausdruck fand.«

Augsburger Allgemeine, Juli 2016

 

»Die Musiker spielten lustvoll inspiriert und einen Hauch unbekümmert um die allerletzten Feinheiten. Bach konnte es ab. Ein charmanter Kontrast zu Hosokawa war es auch.« 

hamburger abendblatt, juni 2016

 

»Musik, die berührt. Weil die Musiker spürbar machen, was sie selbst daran bewegt. Musik, die Konventionen bricht. Reisen ins Unbekannte verspricht und jede Menge Hörabenteuer. Dafür steht das Ensemble Resonanz in seiner kommenden Saison. (...) Sie (die Musiker, Anm.) spielen mit unüberhörbarer Leidenschaft, brennen für das, was sie tun – das lässt niemanden gleichgültig.«

kulturport, Juni 2016

 

»Vier Resonanz-Streicher und Stefan Litwin am Klavier spielen diese Musik (Ode to Napoleon, Anm.) mit einer explosiven Energie, die einen zum Zuhören zwingt.«

Hamburger Abendblatt, April 2016

 

»Von der gespenstischen Totentanzkühle im ersten Satz bis zum feurigen Finale demons­trierte das Kammerorchester einmal mehr jene Mischung aus Präzision, Musizierlust und Leidenschaft, die es zu einem Ensemble der Spitzenklasse gemacht hat.«

hamburger abendblatt, april 2016

 

»Was das Ensemble Resonanz da monatlich in der Konzertreihe "urban string" auf die Bühne zaubert, verschlägt so Manchem den Atem. Am Freitag dreht sich alles um den Leibhaftigen.«

Die Welt, april 2016

 

»In den finalen vierten Satz legt das famose Ensemble noch mal alle dynamische Kraft und bringt das Werk zu einem dramatischen Ende. Das Publikum feiert das Ensemble Resonanz zurecht für dieses mitreißende und in jeder Sekunde spannende Konzert. Anbetungswürdig.«

Hamburger Abendblatt, März 2016

 

»Spaß und Passionsmusiken gehen normalerweise nicht zusammen; dass sie es an diesem Abend doch taten, lag an dem besonderen Format der Reihe "Urban String" – und an Haydn. (...)

Jede Zeit hat ihre Konzertform. Im 18. Jahrhundert bot der Salon den Rahmen für Konversation und geselliges Musikhören. Für den Galanthomme unserer Zeit scheint das Ensemble Resonanz mit seinem Resonanzraum und dem dazugehörigen Konzertformat "Urban String" das richtige Angebot gefunden zu haben.«

hamburger abendblatt, märz 2016

 

»Denn was das Ensemble Resonanz zum Abschluss seines dritten Resonanzenkonzertes am Montag bot, war pure Energie. Wie ein Stromstoß fuhr diese Musik in Gehör und Gemüt.«

Hamburger Abendblatt, Februar 2016

 

»Grandios gelang den Resonanzlern die Aufführung von Claude Viviers „Zipangu“. Das rigorose, leidenschaftliche Werk für Streicher dampfte förmlich vor Energie, Spielsicherheit und Hingabe.«

Hamburger abendblatt, November 2015

 

»Unterhaltender, ja beschwingter konnte das Ensemble Resonanz seine Konzertsaison kaum beginnen..«

die Welt, September 2015

 

»Für das Ensemble Resonanz – das kleinere Residenzorchester der Elbphilharmonie – gehört Zugänglichkeit und Nahbarkeit in der klassischen Musik schon lange zum Selbstverständnis.«

Neue Züricher Zeitung, Juni 2015

 

»Die Konzerte heißen "Urban String", dahinter steckt das sensationelle, experimentierfreudige, energiegeladene "Ensemble Resonanz". Dieses Ausnahme-Kammerorchester schafft es, Monat für Monat ein gänzlich neues Publikum mit seiner Musik zu begeistern.«

ttt - titel, thesen, temperamente

 

»Barockmusik ungeachtet historischer Aufführungspraxis mal wieder auf Stahlsaiten zu spielen, hat für das Ensemble Resonanz ebenso wenig Widersprüchliches, wie einen DJ vom Golden-Pudel-Club aus St. Pauli über elitäre Gegenwartsmusik improvisieren zu lassen. In seinem neuen Konzertsaal "resonanzraum" im Bunker auf St. Pauli ist das Hamburger Kammerensemble mit dem Faible fürs Außergewöhnliche in jeder Hinsicht angekommen. Den gestylten Raum nutzen die jungen Musiker gern als Werkstatt zum Experimentieren.«

die welt, mai 2015

 

»Die neue "Coolness" der klassischen Musik wird derzeit von kaum einem Klangkörper so nachdrücklich verkörpert wie vom Ensemble Resonanz.«

Wiener Zeitung, April 2015 

 

»Die Hamburger Musiker haben wie kaum ein anderes Ensemble die Partizipation des Publikums zu ihrem Prinzip erhoben, nicht nur aus einer ökonomischen Notwendigkeit, sondern aus einem künstlerischen Selbstverständnis heraus. (…) Was dem Ensemble Resonanz hier gelingt, ist das, was Partizipation im besten Sinne meint: Sich zu öffnen gegenüber der Lebenswirklichkeit, die außerhalb der Klassikenklave herrscht und so ein (neues) Publikum für klassische Musik zu begeistern. Es wird Zeit, dass wir mehr solcher Geschichten zu erzählen haben. «

Friederike Holm, Concerti 

 

»...es ist eine echt demokratische Gruppenarbeit. Das ist eigentlich das, wofür ich stehe.«

Tabea Zimmermann / Kölner Stadt-Anzeiger, April 2015

 

»Von einer Krise der Klassik keine Spur (…). Wer die Musiker auf der Bühne erlebt, kann sich anstecken lassen von ihrer Energie, Leidenschaft und Sensibilität.«

Deutschlandfunk, März 2015

 

»Ein Schlüsselwerk der Postmoderne, das die Resonanzler bravourös meisterten.«

Welt über cartoon, John Zorns "Cat o' Nine Tails", Februar 2015

 

»Unmöglich, bei Bachs G-Dur-Streichersinfonie still auf dem Stuhl sitzen zu bleiben.«

Hamburger Abendblatt über rausch, Januar 2015

 

»Der neue "Resonanzraum" einige Etagen unter dem Club namens Uebel & Gefährlich im Bunker an der Feldstraße hat das Potenzial zu einem Wegweiser in Sachen Musikstadt. Besonders groß ist der Raum nicht, aber sehr besonders. Dort können sich Genres und Publikumsgenerationen so entspannt mischen wie nirgendwo sonst in der selbst ernannten Musikstadt.«

hamburger abendblatt, dezember 2014

 

»Vielleicht ist es genau das, was Hamburg zur Musikstadt macht - die zahlreichen Verbindungen zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Kiez und großer Bühne.«

Arte Metropolis über das Ensemble Resonanz und urban string, Dezember 2014

 

»Andererseits bieten neue Konzertformen wie diese zugleich phantastische Möglichkeiten für die Begegnung scheinbar weit entfernt liegenden Stücken und Genres. Genau darin sieht das Ensemble Resonanz die Zukunft des Konzerts.«

FAZ, November 2014

 

»Aber nur wenige Orchester sind so konsequent dabei, die Routinen des Klassikbetriebs zu demontieren, wie das Ensemble Resonanz.«

Die ZEIT, Oktober 2014

 

»Die Hamburger Truppe gehört zum kleinen aber feinen Kreis der exzellenten, modernen Kammerorchester, die gleichermaßen souverän auf allen Hochzeiten zu tanzen vermögen. Viele Mitglieder haben Praxiserfahrung in den angesehensten Barockensembles gesammelt. Das verrät der Spielstil insgesamt, auch, wenn in diesem Fall moderne Instrumente zum Einsatz kommen.«

WDR3, Oktober 2014

 

»Die Interpretation durch das Ensemble Resonanz ließ nicht das Geringste zu wünschen übrig: Man spielte nicht nur im Stehen, sondern auch auf Zehenspitzen, mit kolossaler Spannung und Konzentration. Ein Ereignis.«

Generalanzeiger Bonn, September 2014, Beethovenfest Bonn

 

Das Ensemble Resonanz war immer schon ein bisschen anders. Es hat sich nie auf alte Musik spezialisiert, auch nicht auf neue, sondern immer nur auf die Vielfalt.

Generalanzeiger Bonn, September 2014

 

Das leidenschaftliche Spiel, das gemeinsame Atmen, kurze Blickkontakte, ein Lächeln – sie machen das gebannte Hören auch zur Augenlust. (...)

Dieses Spiel, auch Spielerische, bewegt sich am scharfen Grat des Riskanten eher noch beherrschter, zugleich noch beseelter, ein Ganzkörperspiel, das seine Impulse ins Publikum überspringen lässt.

NZfM, 5_2014

 

»Wir flüstern es mal ganz bescheiden durchs Tor zur Welt hinaus: Das Ensemble Resonanz ist Weltklasse.«

Hamburger Abendblatt

 

»Das Ensemble Resonanz samt Gästen spielt nahezu göttergleich.«

Hamburger Morgenpost

 

 

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