weihnachtsoratorium

das weihnachtsoratorium als urbane hausmusik

 

 Die neue CD des Ensemble Resonanz – Ab 13.10. Im Handel

 

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 »Weihnachten beginnt für mich, wenn ich in Mitten duftender Mooskörbe sitze; vor mir der Weihnachtsbaum, ich drücke auf Start meines Lieblings WOs, und dann fange ich an, und baue bis No. 64 eine Landschaft aus Bergen, Seen und Tälern. Das pure Glück.«

 

Juditha Haeberlin, Konzertmeisterin 

weihnachtsoratorium im resonanzraum

 

Warum widmet sich ein Ensemble, das sich seinen Ruhm vor allem mit Raritäten alter Musik und ebensolchen der neuen bis allerneuesten Musik erspielt hat, ausgerechnet dem erfolgreichsten Oratorium des Barock? 
Dem Mainstream-Werk weihnachtlicher Musik schlechthin?

 

Die Antwort des Ensemble Resonanz fiele vermutlich karg und ehrlich aus: »Weil Weihnachten ohne WO nur die halbe Wahrheit ist.«

 

Denn so oft man das »WO« auch gehört und gespielt haben mag: Man will es immer wieder hören und immer wieder spielen. Und das Werk ist mit seinen sechs Teilen und 64 Nummern so umfangreich, dass jeder seine eigene Konzertversion daraus destillieren kann.

Beim Ensemble Resonanz wurde daraus: Eine Hausmusik unter Freunden. Nachdem das Ensemble mit dem »resonanzraum« auf St. Pauli endlich ein dauerhaftes und eigenes Zuhause gefunden hatte, schien es Konzertmeisterin Juditha Haeberlin und den anderen Musikern an der Zeit, Bachs für jeden von ihnen mit so vielen Erinnerungen verbundenes Oratorium quasi heimzuholen, es sich fürs Ensemble zu eigen zu machen. Nun heißt »zu eigen machen« beim Ensemble Resonanz: Jede Note hinterfragen, jede Konvention prüfen und jede musikalische Zeitform als reine Gegenwart inszenieren. Immer mit Respekt – und immer mit Hingabe, weil sie’s anders gar nicht können.

 

In der Begrüßung erzählte Juditha Haeberlin dem Publikum von der Advents- zeit ihrer Kindertage, vom Moossammeln im Wald mit dem Vater und den beiden Geschwistern für die Krippe unterm Tannenbaum. So wurde der resonanzraum zum Wohnzimmer, die Musiker zum Chor, das Werk zur Kammermusik mit Barockbratschen, E-Gitarre und Vintage Keyboards. Diese Besetzung ließ manche argwöhnen und andere hoffen; tatsächlich liegt ein feiner Thrill in der ungewohnten Klanglichkeit. Beste Hausmusik des 21. Jahrhunderts: Historisch informiert, authentisch in ihrer Intention und – warm, weil in erster Linie fürs Miteinander gedacht.

 

Weihnachten 2014 gab es die erste Ausgabe unseres Weihnachtsoratoriums. Seither konnten wir in vielen Aufführungen sowohl im resonanzraum als auch in Berlin die Dramaturgie, die Farben im Continuo und auch den erzählerischen Gestus immer wieder anpassen und weiterentwickeln. Mit der vorliegenden Aufnahme konnten wir noch näher an die Mikrofone anrücken, mit noch feinerer Feder die Geschichte erzählen, die Klänge noch tiefer ausloten. 

 

Tim-Erik Winzer, Bratsche

»Bachs Musik ist Kirchenmusik, Königsmusik, Kammermusik und Hausmusik. Sie verlangt nie mehr als das, was gerade da ist, sei es auch nur irgendein altes Keyboard. Auf einigen dieser Instrumente habe ich damals zuhause angefangen, Generalbass und Kontrapunkt zu üben, es war die frühe Zeit der Heimorgeln, E-Pianos und analogen Synthesizer. Egal, wer wie und wann zu Bach gekommen ist, auf diesem urbanen Weihnachtsoratorium treffen wir uns alle wieder zum Frohlocken unter Freunden.«

 

Michael Petermann, Vintage Keyboards

 

»Abgesehen von einer Schallplatte meiner Eltern hatte ich bis zu diesem Projekt eigentlich keinen Kontakt mit dem Weihnachtsoratorium. Mittlerweile geht es mir aber ähnlich wie den Kollegen, die das Stück bereits oft gespielt hatten und damit groß geworden sind: Weihnachten ohne WO ist nur die halbe Wahrheit. Außerdem macht es Spaß, mit meinen Gitarren in die verschieden Rollen zu schlüpfen, von der Pauke über Basso Continuo bis zur Oboe, und auch hier und da ein paar stilfremde Akzente zu setzen.« 

 

Johannes Öllinger (E-Gitarren)

ton

jauchzet, frohlocket

großer herr, o starker könig

sinfonia

bild

Jann Wilken
Jann Wilken
Jann Wilken
Jann Wilken
Jann Wilken
Eckhard Bühler
Jann Wilken
Jann Wilken

künstler

 

johanna winkel

Johanna Winkel bewies sich zunächst in der historischen Aufführungspraxis Alter Musik und erweiterte ihr Repertoire stetig hin zur Romantik und Moderne.
Ihr Repertoire beinhaltet Werke wie Bach h-moll Messe (Konzerthausorchester Berlin), Händel Messiah (Deutsche Radio Philharmonie), Haydn Jahreszeiten (Schleswig-Holstein Musik Festival), Beethoven 9. Symphonie (Freiburger Barockorchester), Mendelssohn Elias (WDR Sinfonieorchester Köln), Brahms Ein Deutsches Requiem (ChorWerk Ruhr), Martin Le vin herbé (Chor des Bayerischen Rundfunks), und Britten War Requiem (Tonhalle Zürich).
Auf der Opernbühne debütierte sie 2017 bei den Salzburger Festspielen unter Leitung von Christian Thielemann als Gerhilde in Wagners Walküre.
Der Mitschnitt von Schönbergs Moses und Aron mit dem SWR Sinfonieorchester (Sylvain Cambreling) wurde für den Grammy 2015 nominiert. 

truike van der poel

Truike van der Poel studierte zunächst Altphilologie in Leiden, später Gesang in Den Haag und daneben Chorleitung in Rotterdam. Nach dem Dirigierexamen war sie bis 2001 Lehrbeauftragte für Chorleitung an der Musikhochschule Hannover.

Seitdem widmet sie sich ausschließlich dem Gesang. 
Neben dem barocken und klassischen Oratoriumfach profilierte sie sich besonders auf dem Gebiet der Neuen Musik und gastierte u.a. beim Warschauer Herbst, beim Davos Festival, bei Musica Viva (München), in der Alten Oper (Frankfurt) und im IRCAM (Paris). 
Truike van der Poel wirkte regelmässig im Balthasar Neumann-Chor (Thomas Hengelbrock) und der SCHOLA HEIDELBERG (Walter Nussbaum) mit und arbeitete als Gastsolistin mit dem Ensemble L'Itinéraire und dem Ensemble Resonanz zusammen. 
Als "Stimme" gehört sie zum Kölner Thürmchen Ensemble und ist seit 2007 Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart.
Sie sang solistisch in Uraufführungen vokaler Kammermusik von u.a. Salvatore Sciarrino, Carola Bauckholt, René Leibowitz, Dora Cojocaru, Thomas Stiegler, Erik Oña, Caspar Johannes Walter u.v.a., zumeist dokumentiert durch Rundfunk- und CD-Produktionen.

benjamin glaubitz

Benjamin Glaubitz erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Nach seinem Studium bei Margret Trappe-Wiel und Olaf Bär konnte er sich bereits als junger Sänger durch ein großes Konzertrepertoire europaweit einen Namen machen. Für seine Entwicklung erhielt er wichtige Impulse in Meisterkursen bei Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Lothar Odinius, Gerold Huber und Ludger Rémy u.a. Seine eindrücklichen und schlüssigen Interpretationen Bach'scher Passionen und Kantaten oder Werken der Klassik und Romantik brachten ihm Einladungen zu herausragenden Originalklang-Ensembles wie der Lautten Compagney Berlin, dem Collegium1704 Prag, La Folia Barockorchester, der Hofkapelle München oder zu Spitzenorchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Hamburger Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie oder Hong Kong Sinfonietta mit namhaften Dirigenten wie Hansjörg Albrecht, Karl-Friedrich Beringer (beide Philharmonie München), Fabio Bonizzoni, Alessandro De Marchi (Staatsoper Hamburg), Ludwig Güttler, Philippe Herreweghe, Wolfgang Katschner, Ekkehard Klemm, Joachim Krause, Roderich Kreile, Václav Luks, Markus Poschner, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling (Deutschland, Chile und Hong Kong) und Jörg-Peter Weigle. Sein Operndebüt gab er an der Semperoper Dresden in "Dr. Faust" unter Tomáš Netopil und Keith Warner.

dominik köninger

Der deutsche Bariton Dominik Köninger studierte in Karlsruhe und wurde 2006/07 Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater Innsbruck. Danach wurde er für zwei Jahre Mitglied des des Internationalen Opernstudios an der Staatsoper in Hamburg. Zahlreiche Gastverträge führten ihn an die Hamburgischen Staatsoper, das Theater an der Wien, die Staatsoper Stuttgart, die Volksoper Wien, die Bayerische Staatsoper oder das New National Theatre Tokyo.

Er arbeitete mit Dirigenten Yves Abel,  Herbert Blomstedt,  Bertrand De Billy,  Alessandro de Marchi, Konrad Junghänel, Christopher Hogwood, Manfred Honneck, Kent Nagano, Henrik Nanasi, Helmut Rilling, Stefan Soltesz und Simone Young, sowie mit Regisseuren wie Peer Boysen,  Robert Carsen, Brigitte Fassbaender, Harry Kupfer, Philip Stölzl oder Tobias Kratzer.

Schon früh machte er sich auch als Konzertsänger einen Namen. Sein breites Repertoire, das vom Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führte ihn an renommierte Orte wie das Festspielhaus Baden-Baden, die Stuttgarter Liederhalle, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Rudolfinum Prag, das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF), die Oper von Vilnius, die Deutsche Oper Berlin und nach Israel. 

Neben seinem Ersten Preis beim Wigmore Hall Liedwettbewerb 2011 gewann er dort auch die  Wigmore Hall / INDEPENDENT OPERA Postgraduate Voice Fellowship 2011–2013.

Seit 2012 ist Dominik Köninger  Mitglied des Ensembles der Komischen Oper Berlin und wird dort 2017/18 Partien wie Pelleas, Papageno, Figaro (Il Barbiere di Siviglia) singen.

michael petermann

Michael Petermann studierte Dirigieren und Kirchenmusik in Hamburg. 2005 begründete er seine Sammlung von Tasteninstrumenten mit dem Bezug seines Ateliers Weisser Rausch im Hamburger Medienbunker. Dort entstanden u.a. die Kammerkonzertreihe Bunkerrauschen, die Werkreihe Das wohlgenerierte Clavier (2006-2008, Berliner Dom) sowie seine Klanginstallation Blödes Orchester (2011, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg). Seit 2013 betreut Michael Petermann als einer der beiden Direktoren am Hamburger Konservatorium eine internationale Gemeinschaft aus Studierenden mit zugleich künstlerischem und musikpädagogischem Profil. Als leidenschaftlicher Musikvermittler übernahm er von dort aus 2016 zudem die Gründung und künstlerische Leitung des Elbphilharmonie Publikumsorchesters.

 

Auf dieser Aufnahme kommen folgende historische Tasteninstrumente des 20. Jahrhunderts zum Einsatz:

 

Hammond Model A (USA 1937)
Rhodes Mark II Stage Piano (USA 1979)
Hohner Clavinet D6 (BRD 1968)
Moog Minimoog Model D (USA 1970, 2016)
Roland SH-1000 (Japan 1973)

johannes öllinger

Das Spektrum des in München lebenden Gitarristen Johannes Öllinger reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu aktueller Musik verschiedener Genres. Als (E-)Gitarrist ist er ein gefragter Solist und Gastmusiker bei hochkarätigen Ensembles und Orchestern wie dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Musikfabrik, dem Münchener Kammerorchester oder dem Symphonieorchester des BR. Johannes Öllinger studierte in Berlin und Würzburg bei Daniel Göritz und Jürgen Ruck. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, so beim Concorso Internationale Ruggero Chiesa und den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. 2017 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Musik.

markus schwind

Markus Schwind studierte am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und am Conservatoire de Paris bei Malte Burba und Guy Touvron. Weitere Studien der Neuen Kammermusik führten ihn zu Markus Stockhausen und Peter Eötvös an die Musikhochschule Köln. Unterricht und Meisterkurse bei Maurice André, Allen Vizzutti und William Forman ergänzten seine Ausbildung.

Seit 1998 ist Markus Schwind regelmäßiger Gast bei den renommierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie musikFabrik, Klangforum Wien, ensemble recherche und ensemble modern, mit denen er unter der Leitung von Pierre Boulez, Sylvain Cambreling, Heinz Holliger, Ingo Metzmacher und Hans Zender konzertierte. Außerdem arbeitete er mit den Komponisten John Adams, Mauricio Kagel, György Kurtag, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Karlheinz Stockhausen an der Interpretation ihrer Werke.

Sein Interesse gilt zudem interdisziplinären Projekten mit Tanz oder Film. So wirkte er etwa bei Wolf des Choreographen Alain Platel mit, bei der Potemkin-Tour der Pet Shop Boys und bei I am a mistake des belgischen Künstlers und Theatermachers Jan Fabre.

Aus der Zusammenarbeit mit dem Trierer Organisten Martin Bambauer entstand die CD „Paths - Klangwege“, erschienen bei IFO. Weitere CD-Einspielungen für EMI, WERGO, ECM und die Deutsche Grammophon (Dresdner Sinfoniker: Mein Herz brennt — Gewinner Echo Klassik) dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

andreas voss

Andreas Voss studierte Violoncello an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in der Klasse von Prof. Stephan Forck. Ausserdem besuchte er das New England Conservatory in Boston/ USA und lernte bei Laurence Lesser und Yeesun Kim.

Wichtige Inspirationen als Kammermusiker erhielt er von Prof. Eberhard Feltz.
Sein Interesse gilt der aktuellen neuen Musik sowie der historischen Aufführungspraxis. Davon zeugen sowohl seine Arbeit mit dem Berliner Ensemble Lux:NM als auch Projekte mit dem Freiburger Barockorchester, ein Stipendium der Internationalen Ensemble Modern Akademie als auch ein Barockcellostudium an der Musikhochschule Frankfurt bei Kristin von der Goltz. Regelmäßig spielt Andreas Voss außerdem u.a. mit den Berliner Ensembles Kaleidoskop, Adapter und KNM, der Kammerakademie Potsdam, dem Ensemble Resonanz Hamburg, dem Ensemble Modern Frankfurt und der Musikfabrik Köln.
Andreas Voss war Stipendiat des evangelischen Studienwerkes Villigst.

kit scotney

Kit Scotney studierte in London und Wien bei Duncan McTier und Andrew Ackerman bevor er im Alter von 24 Jahren nach Deutschland kam. Es folgte ein zweijähriges, intensives Masterstudium in Historischer Aufführungspraxis auf Violone, Wiener Bass und historischen Kontrabässen bei Dane Roberts in Frankfurt.

Kit spielt regelmäßig bei namhaften Ensembles wie Harmonie Universelle, Spira Mirabilis, Collegium Vocale Gent, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Concentus Musicus Wien und dem Freiburger Barockorchester. Mit letzterem wirkte er unter anderem bei der CD-Produktion der Solokonzerte von Robert Schumann, Opernproduktionen von Mozarts Idomineo, Cosi fan Tutte und Don Giovanni sowie bei der Aufführung aller neun Symphonien von Ludwig van Beethoven mit.

barbara bultmann

Barbara Bultmann studierte an den Musikhochschulen in Köln bei Prof. Saschko Gawriloff und in Basel bei Thomas Füri. Während dieser Zeit spielte sie sechs Jahre in der Jungen Deutschen Philharmonie, im European Union Youth Orchestra und im Improvisationsensemble Baader 66. Neben kammermusikalischen und solistischen Tätigkeiten spielt Barbara Bultmann u. a. bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Musikfabrik NRW sowie im Konzerthausorchester Berlin und als Gast-Konzertmeisterin bei der Kammerakademie Potsdam und dem Münchener Kammerorchester. Sie ist Gründungsmitglied und Konzertmeisterin des Ensemble Resonanz.v

juditha haeberlin

Juditha Haeberlin, 1969 geboren, wuchs in Hamburg auf und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sieben Jahren von Michael Goldstein, danach von Roland Greutter. Bereits früh konzertierte sie als Solistin etwa mit dem Hamburger Jugendorchester. Ihr Hochschulstudium absolvierte sie u. a. bei Jens Ellermann in Hannover und bei Isabelle van Keulen in Den Haag. Bei internationalen Wettbewerben wurde sie mehrfach ausgezeichnet, so ist sie beispielsweise Trägerin des ersten Preises der Stadt Tilburg (NL), den sie zusammen mit dem Pianisten Franck-Thomas Link gewann. Sie war tätig als Hauptfachdozentin am Konservatorium in Den Haag und als stellvertretende erste Konzertmeisterin des Radiokammerorchesters Hilversum. Sie ist Konzertmeisterin des Ensemble Resonanz und festes Mitglied der musikFabrik NRW.

corinna guthmann

Corinna Guthmann, in Lahr (Schwarzwald) geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Mit 11 Jahren wurde sie Schülerin der Pflügerstiftung Freiburg - unter musikalischer Leitung von Prof. Wolfgang Marschner. Nach dem Abitur studierte sie bei Prof. Nicolas Chumachenco an der Musikhochschule in Freiburg und später bei Ulrich Edelmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Seit 1998 ist sie festes Mitglied des Ensemble Resonanz. Sie hat zwei Kinder, lebt in Berlin und spielt regelmässig als Gast bei diversen Ensembles wie z. B. beim Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Südwestfunkorchester Freiburg/Baden-Baden (inzwischen SWR Symphonieorchester), der Kammerakademie Potsdam und der Lautten Compagney.

swante tessmann

Swantje Tessmann © Jonas Lindstroem

Swantje Tessmann, Violine/Viola, ist 1969 in Hamburg geboren.

Ersten Violinunterricht erhält sie im Alter von sechs Jahren bei Prof. Michael Goldstein.

Sie studiert Violine in Hannover bei Prof. Christian Altenburger und Anne Röhrig (Barockvioline) und Bremen bei Prof. Thomas Klug. Entscheidende berufliche Impulse ergeben sich aus der Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie: 1994 ist sie Gründungsmitglied und seither Stimmführerin der zweiten Violinen des Ensemble Resonanz. Ihre zweite große Leidenschaft als Geigerin und Bratschistin gilt dem Musiktheater, u.a. mit Heiner Goebbels und dem Ensemble Modern, Leo Dick (Bern) und der andreas bode company.Swantje Tessmann hat drei Kinder und lebt in Hamburg.

marie-theres stumpf

Maresi Stumpf © Jonas Lindstroem

Marie-Theres Stumpf, Viola, wurde 1970 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie in Lübeck zunächst Geige, später dann Bratsche bei Prof. Barbara Westphal. Kammermusikalisch geprägt wurde sie in erster Linie von der Quartettarbeit mit Prof. Walter Levin in Basel und durch Unterricht bei den Bratschern des Wiener Streichsextetts. Die Arbeit in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Mahler Chamber Orchestra weckte bei ihr die Liebe zum Kammerorchesterspiel. Seit 1999 ist sie Mitglied des Ensemble Resonanz an der Elbphilharmonie Hamburg. Neben der Arbeit im Ensemble spielt sie in verschiedenen Festivalbesetzungen.

tim-erik winzer

Tim-Erik Winzer © Jonas Lindstroem

Tim-Erik Winzer, Viola, wurde 1978 geboren und ist in Potsdam aufgewachsen. Er begann im Alter von 6 Jahren mit der Geige und wechselte mit 16 zur Bratsche. Seine Ausbildung erhielt er an den Hochschulen Weimar und Berlin (Hanns-Eisler) bei Frau Prof. Ditte Leser und Prof. Erich Krüger. Mit dem "Abraxas-Quartett" studierte er von 2001 bis 2005 bei Prof. Eberhard Feltz und arbeitete unter anderem mit Hariolf Schlichtig und Thomas Kakuska zusammen. Seit 2009 ist er Solobratscher beim Ensemble Resonanz und widmet sich darüber hinaus auf modernen und historischen Instrumenten der Kammermusik und dem Projekt Spira Mirabilis.

simone jandl

Simone Jandl stammt aus musikalischem Hause und erhielt von Kindesalter an Klavier- und Violinunterricht. Im Alter von neun Jahren wechselte sie zur Bratsche und gründete ihr erstes Streichquartett – richtungsweisend für die folgenden 25 Jahre, in denen die Kammermusik eine tragende Rolle in ihrer Entwicklung spielen sollte. Ihr Violastudium absolvierte die gebürtige Karlsruherin bei Wolfram Christ in Freiburg und bei Tabea Zimmermann in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, an der sie seit 2014 selbst Lehrbeauftragte ist. Neben ihrer Mitgliedschaft im Chamber Orchestra of Europe und im Spira mirabilis Projekt war Simone Jandl im Lucerne Festival Orchestra und Orchestra Mozart tätig, seit 2016 ist sie Solobratschistin des Orchestra of the Age of Enlightenment. 2004 verlieh ihr Claudio Abbado den Preis der Kythera-Stiftung Düsseldorf, weitere Preise erhielt sie von der Kulturstiftung Baden-Württemberg, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Jütting-Stiftung Stendal und der Deutschen Lufthansa.