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10. Jan 2007
Happy Birthday, Phil!
Resonanzen 3 – Pulsierende Rhythmen:
Philipp Glass, der Star der minimal music, feiert 2007 seinen 70. Geburtstag. Grund genug für das Ensemble Resonanz, ihn im Rahmen des 3. Resonanzen-Konzerts, das am 22. Januar 2007 um 20.00 Uhr im Kleinen Saal der Hamburger Laeiszhalle stattfindet, mit einem besonderen Programm zu ehren.
Glass` „Symphony No. 3“ ist für 19 Streicher geschrieben und spielt mit dem Wechsel von sattem Tuttiklang und solistischem Einsatz der Instrumentalisten. Kernstück des Werkes bildet eine grüblerische Chaconne im dritten Satz.
Zwischen alter und neuer Musik gibt es oft überraschende Gemeinsamkeiten. Als gewissermaßen erster Vertreter der Avantgarde, stellte der mittelalterliche Komponist Perotin die Weichen für die gesamte Entwicklung der abendländischen Musik. Das Ensemble Resonanz verschränkt die ursprünglich für Vokalensemble geschriebene Komposition „Viderunt omnes“ mit Glass’ zweitem Streichquartett. Es entsteht ein faszinierendes Klangerlebnis mit kaum wahrnehmbaren Übergängen zwischen beiden Werken. Eingerahmt wird diese mittelalterlich-minimalistische Begegnung von Mendelssohn Bartholdys Streichersinfonien 11 (1. Satz) und Nr. 9.
Das Ensemble Resonanz gehört zu den profiliertesten und innovativsten Kammerorchestern Deutschlands. Hervorgegangen ist das Ensemble Resonanz aus dem Drang zur kreativen Selbstverwirklichung. Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie hatten 1994 beschlossen, ihre Zusammenarbeit in eigener Verantwortung fortzuführen. Die Organisation der knapp 20 Ensemble-Mitglieder ist basisdemokratisch, das Ziel: Vielseitigkeit und Spaß an musikalischer Pionierarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Gegenüberstellung von Neuer und Alter Musik. Seit 2002 präsentiert sich das „Ensemble in Residence“ der Hamburger Laeiszhalle mit der Konzertreihe „Resonanzen“, in der Raritäten und Klassiker früherer Jahrhunderte mit Avantgarde, Auftragsarbeiten oder Uraufführungen kombiniert werden. Häufige Tourneen und Gastspiele im In- und Ausland haben den Ruf des Ensemble Resonanz weit über die Grenzen Hamburgs hinaus gefestigt.
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Happy Birthday, Phil!
Resonanzen 3 – Pulsierende Rhythmen:
Philipp Glass, der Star der minimal music, feiert 2007 seinen 70. Geburtstag. Grund genug für das Ensemble Resonanz, ihn im Rahmen des 3. Resonanzen-Konzerts, das am 22. Januar 2007 um 20.00 Uhr im Kleinen Saal der Hamburger Laeiszhalle stattfindet, mit einem besonderen Programm zu ehren.
Glass` „Symphony No. 3“ ist für 19 Streicher geschrieben und spielt mit dem Wechsel von sattem Tuttiklang und solistischem Einsatz der Instrumentalisten. Kernstück des Werkes bildet eine grüblerische Chaconne im dritten Satz.
Zwischen alter und neuer Musik gibt es oft überraschende Gemeinsamkeiten. Als gewissermaßen erster Vertreter der Avantgarde, stellte der mittelalterliche Komponist Perotin die Weichen für die gesamte Entwicklung der abendländischen Musik. Das Ensemble Resonanz verschränkt die ursprünglich für Vokalensemble geschriebene Komposition „Viderunt omnes“ mit Glass’ zweitem Streichquartett. Es entsteht ein faszinierendes Klangerlebnis mit kaum wahrnehmbaren Übergängen zwischen beiden Werken. Eingerahmt wird diese mittelalterlich-minimalistische Begegnung von Mendelssohn Bartholdys Streichersinfonien 11 (1. Satz) und Nr. 9.
Das Ensemble Resonanz gehört zu den profiliertesten und innovativsten Kammerorchestern Deutschlands. Hervorgegangen ist das Ensemble Resonanz aus dem Drang zur kreativen Selbstverwirklichung. Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie hatten 1994 beschlossen, ihre Zusammenarbeit in eigener Verantwortung fortzuführen. Die Organisation der knapp 20 Ensemble-Mitglieder ist basisdemokratisch, das Ziel: Vielseitigkeit und Spaß an musikalischer Pionierarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Gegenüberstellung von Neuer und Alter Musik. Seit 2002 präsentiert sich das „Ensemble in Residence“ der Hamburger Laeiszhalle mit der Konzertreihe „Resonanzen“, in der Raritäten und Klassiker früherer Jahrhunderte mit Avantgarde, Auftragsarbeiten oder Uraufführungen kombiniert werden. Häufige Tourneen und Gastspiele im In- und Ausland haben den Ruf des Ensemble Resonanz weit über die Grenzen Hamburgs hinaus gefestigt.
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