Julia Wolfe »Cruel Sister«
Julia Wolfe: Cruel Sister (2004)
Julia Wolfe: Fuel (2007)
Ensemble Resonanz | Brad Lubman
cantalouope music, CA21069 (2011)
Im Stil der neueren minimal music vereint Julia Wolfe kraftvolles Powerplay und suggestive Streicherklänge. Das Titelwerk »Cruel Sister« basiert auf einer alten englischen Ballade von zwei in der Liebe konkurrierenden Schwestern. Die Komposition schöpft die volle dynamische Bandbreite des Streichorchesters aus und erzählt die grausame Geschichte in suggestiven Klangbildern.
»Fuel«, das zweite Werk des Albums, schrieb die New Yorker Komponistin im Auftrag des Ensemble Resonanz. Es ist inspiriert von den enormen Kräften, die den globalisierten Welthandel antreiben, sicht- und spürbar in den riesigen Containerumschlagplätzen in den Häfen von Hamburg und New Jersey, die auch die Kulisse für einen parallel entstandenen Film von Bill Morrison bilden. Beeindruckt von der Arbeit mit den »fiery strings« des Ensemble Resonanz fordert Wolfes Komposition die Musiker bis an die physikalischen Grenzen des technisch Machbaren heraus. »Fuel« ist kraftvollstes Powerplay.
New York Times | »Both Cruel Sister and Fuel are couched in the rhythmically propulsive post-Minimalist style that drives most of Julia Wolfe’s music, though both also have haunting dramatic touches.«
Audiophil Audition | »This is second-generation minimalism, more complex than the previous style forged by Philip Glass, John Adams, and Steve Reich decades ago. It actually takes you somewhere – where, you’re not exactly sure, but it's fun getting there.»
San Francisco Classical Voice | » Julia Wolfe is one of the most consistently engaging composers writing music today. Every piece impresses, so it came as no surprise that "Cruel Sister" was just as amazing.»
Fuel 1
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Fuel 2
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Fuel 3
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Fuel 4
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Fuel 5
Cruel Sister 1
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Cruel Sister 2
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Cruel Sister 3
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Cruel Sister 4
Manuel Hidalgo »Hacia«
Beethoven/Hidalgo: Große Fuge op. 133 (1825/1992) for orchestra
Streichquartett Nr. 2 (1993/1994)
»Hacia« (1980) string quartet no. 1
»Einfache Musik« (1989) for string orchestra
Beethoven/Hidalgo: Sechs Bagatellen op. 126 »Ciclus von Kleinigkeiten«
(1823-24/2009) for string orchestra
Ensemble Resonanz
WDR Sinfonieorchester Köln | Lothar Zagrosek
kairos 0012982KAI (2010)
BR-Online | »Den fantastischen Musikern des in Hamburg beheimateten Ensemble Resonanz sind spannende Aufnahmen gelungen! Auch ihre Einspielung des "Ciclus von Kleinigkeiten" - Hidalgos Transkription der Beethoven'schen Bagatellen op. 126 für Streichorchester (2009) - fasziniert: Musik zwischen plakativen Kontrasten und Momenten lyrischer Innigkeit. Nur ganz punktuell, gleichsam interpretatorische Akzente setzend, weicht Hidalgo in den überaus sorgfältig transformierten Stücken vom originalen Text ab.«
Kultur-port.de | »Die Eigenkompositionen des Spaniers geben einen antithetischen Kontrast zu Beethovens Musikformen. Inspiriert von Helmut Lachenmanns Suche nach „Schönheit als Verweigerung von Gewohnheit“ bewegt sich Hidalgos Musik in einer Art Stadium des „Noch-Nicht-Gestalt-Gewordenen“. Die interessante Frage, die sich daraus ergibt ist die, wie ein Kopf diese Gegensätze vereinbaren kann. Kurzum: Es ist schwer, sich an dieser CD satt zu hören.«
Chorro de Luz | »Beide Werke werden von vier Musikern gespielt, woraus vorbildliche Versionen resultieren. […] das Streichensemble glänzt in der Interpretation der Einfachen Musik (1989), in der Hidalgo stärker spanisch-deutscher Tradition anhängt und überraschenderweise Nähe aufweist zu Komponisten des baltischen Raumes wie etwas Peteris Vasks und Veljo Tormis.«
Streichquartett Nr. 2
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Hacia
Op. 126:
Andante con moto
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Allegro
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Andante
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Presto
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Quasi allegretto
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Presto
J.S. Bach »Goldberg Variationen«
Goldberg Variationen BWV 988, Bearbeitung für
Streichorchester nach Dimitri Sitkovetsky
Einstudierung: Ensemble Resonanz und Reinhard Latzko
ambitus 96840 (2002)
die taz | »Das ist selten: Da bekommt man eine CD auf den Tisch, auf die man überhaupt keine Lust hat, hört dann doch hinein und kann gar nicht mehr abstellen. … Da klingt alles leicht, aber nichts oberflächlich. Je länger man sich dem geradezu verführerischen Spiel des jungen Hamburger Ensembles hingibt, desto mehr erschließen sich die Komplexität und Gedankentiefe dieser Musik.«
Stuttgarter Nachrichten | »Das energievoll vorgetragene Werk erklang mit kantigen Konturen, französisch barocker Streicheropulenz, Lyrismen im Geiste Vivaldis und tollem rhythmischen Drive – ebenso überzeugend wie das Original.«
Iannis Xenakis »Music for Strings«
Syrmos (1959) für 18 Streicher
Aroura (1971) für 12 Streicher
Voile (1995) für 20 Streicher
Theraps (1975/76) für Kontrabass-Solo
Analogique A+B (1959) für 9 Streicher und Band
Ittidra (1996) für Streichsextett (Ersteinspielung)
Ensemble Resonanz | Johannes Kalitzke
mode records 152 (2005)
FonoForum | »In rasanten Glissandi, Pizzicati, dichten Strukturen und verfremdenden Patterns kann das Ensemble seine virtuose Perfektion und hohe Kompetenz für Neue Musik zeigen.«
Der Spiegel | » ... das fabelhafte Ensemble Resonanz spielt sein Können aus.«
KALW Radio San Francisco | »Hier ist eine wahrhaft unglaubliche Aufnahme von Xenakis Streichermusik. Die Interpretationen durch das Ensemble Resonanz sind unvergleichlich.»
Michael Gordon »Weather«
Sondtrack zur gleichnamigen Video-Oper von
Michael Gordon und Elliot Caplan
Weather 1
Weather 2
Weather 3
Weather 4
Ensemble Resonanz | Evan Ziporyn
Nonesuch Records 79553 (1997)
Weather wurde 1997 vom Ensemble Resonanz in Auftrag gegeben und war ursprünglich als Video-Oper konzipiert. Bei der Uraufführung saßen die Musiker des Ensemble Resonanz in einem dreistöckigen Bühnenaufbau und waren umgeben von Loops des New Yorker Videokünstlers Elliot Caplan. Nach einer Tournee wurde das Werk konzertant auf CD eingespielt, wobei der Streichersound durch Samples und Drumbeats angereichert wurde, um einen eindringlicheren und schärferen Charakter zu erzielen.
Steve Reich | »Michael Gordon ist ein Vorreiter seiner Generation. Mit seinen gegenläufigen Rhythmen erzeugt er eine kraftvolle und energiegeladene Tonsprache. Weathers dunkle und harmonische Klänge, aufgemischt durch Samples von Donnern, Sirenen und anderen Geräuschen, schafft eine geheimnisvolle und kontemplative Musik.«
The Wire | »... wohltuend direkt und unmittelbar, so erheiternd und erfrischend wie ein Sturm.«
Jazzthetik | »So überzeugend das ausgezeichnete Orchester, so faszinierend die Komposition des Post-Minimalisten Gordon. Einmal mehr beweist er mit Weather, dass im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Berührungsängste zwischen E- und U-Musik, zwischen orchestralem und synthetischem Werk dortzulande Fremdwort sind.« (CD-Kritik)
Weather One 1
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Weather One 2
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Weather One 3
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Weather Two 1
Weather Two 2
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Weather Three
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Weather Four 1
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Weather Four 2
