»Im Sog der Klänge«
Donnerstag, 24. Juni 2010, 20.00 Uhr
Schloss Herrenhausen, Galerie
Georg Friedrich Haas: »Open Spaces II« für 12 Streichinstrumente und 2 Schlagzeuge (2007)
Giovanni Gabrieli: Canzon XVI à 12 (1615) bearbeitet für Streicher
Gioseppe Guami: Canzon à 8 Nr. 25 (1608) bearbeitet für Streicher
Giovanni Gabrieli: Canzon VIII à 8 (1615) bearbeitet für Streicher und Posaunen
Wolfgang Rihm: »Skoteinos« Heraklit-Fragmente für drei Männerstimmen und drei Posaunen (2008)
Girolamo Frescobaldi: Doppelchörige Canzone zu 8 Stimmen (1608) bearbeitet für Streicher
Cesario Gussago: Sonata XVII à 8 La Terza (1608) bearbeitet für Streicher und Posaunen
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Carlo Gesualdo: 4 Madrigale
Catherine Milliken: »Cento« für lyrischen Sopran, Countertenor und Streicher (2005)
Giovanni Gabrieli: Sonata XIII à 8 (1615) bearbeitet für Streicher
Giovanni Gabrieli: »Lieto Godea« (1582) bearbeitet für Streicher
Giovanni Gabrieli: Sonata XVIII »Sonata XVIII à 14« (1615) bearbeitet für Streicher und Posaunen
Bernhard Gander: »horribile dictu« für Stimmen, Streicher und Posaunen (2007)
Neue Vocalsolisten
composers slide quartet
Titus Engel, Dirigent
Ensemble Resonanz
Komponisten wie Giovanni Gabrieli oder Hans Leo Hassler haben schon vor Jahrhunderten in ihrer Musik mit dem Raum gespielt. Und seitdem gab es immer wieder Versuche, aus dem simplen Gegenüber von Bühne und Zuschauerraum auszubrechen und der Musik den ganzen Raum zu erschließen.
Ein Konzert mit zwölf Werken aus fünf Jahrhunderten, die eines verbindet: Sie erobern den Raum, sie arbeiten mit der Architektur des Aufführungsraumes und machen Musik für den Hörer zu einer dreidimensionalen Angelegenheit.
Im Sog der Klänge beschäftigt sich mit 400 Jahren der Mehrchörigkeit. Die Konzertreihe konfrontiert barocke Meister der Polyphonie wie Giovanni Gabrieli oder Cesario Gussago mit Werken der Gegenwart. Auf dem Programm stehen Werke von renommierten Komponisten der europäischen Avantgarde: Verbindendes Element zwischen Alter und Neuer Musik ist die Besetzung. Sänger, Streicher, Posaunen - ein puristisches Konzept, das gleichwohl vielfältige Kombinationen ermöglicht. Mit dem Ensemble Resonanz aus Hamburg, den Neuen Vocalsolisten aus Stuttgart und dem composers slide quartet stehen exzellente Interpreten zur Verfügung.
Idee & Konzept: Elke Moltrecht
Kunstfestspiele Herrenhausen
Nähere Infos und Tickets
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