von st. pauli bis burkina faso

Do 15.02.2018, 19:30 Uhr

Elbphilharmonie, Kleiner Saal

Derya Yildirim (Bağlama, Ud und Gesang), Patrick Kabré (Gesang), Sven Kacirek (Schlagwerk), Unterbiberger Hofmusik, Ensemble Resonanz

Tickets
Das Konzert ist ausverkauft. Ggf. wenige Restkarten am Veranstaltungstag vor Ort. Ggf. wenige Restkarten am Veranstaltungstag vor Ort.

iCal

Das kulturenübergreifende Konzert »Von St. Pauli bis Burkina Faso« steht ganz im Zeichen des dreitägigen Kongresses »The Art of Music Education«, der in der Körber-Stiftung stattfindet und hinterfragt, welche Rolle Kulturinstitutionen in einer international gewordenen Stadtgesellschaft spielen können. 

 

Der erste Teil des Konzertes  ist erwachsen auf den Hamburger Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg. Dieses Programm des Ensemble Resonanz eine Geschichte von Begegnungen: Mit der Saz-Instrumentalistin und Sängerin Derya Yildirim, die von der Veddel stammt, verbindet die Musiker eine intensive künstlerische Freundschaft. Patrick Kabré aus Burkina Faso ist über das transnationale Kunstprojekt HAJUSOM zum Ensemble gestoßen, mit dem die Musiker über zwei Jahre an einer Produktion für das Festival "Theater der Welt" gearbeitet haben. Und Sven Kacirek, ebenfalls in Wilhelmsburg zu Hause, hat einst den Soundtrack für die Erkundung des Kleinen Saals der Elbphilharmonie geschrieben, in dem die Musiker als Residenzensemble zu Hause sind. Im Rahmen dieses Konzertes kommen alle auf der anderen Elbseite wieder zusammen. Und spielen und improvisieren - von französischem Barock über türkische und kurdische Songs zu modernem Gesang aus Burkina Faso, der auf französisch und Mooré um kulturelle und soziale Themen kreist.

 

Nach der Pause erobert Kulturkreis Nummer vier die Bühne: Bayern. Die virtuosen Musiker der Unterbiberger Hofmusik begeben sich ausgehend von ihrer musikalischen Heimat, der bayerischen Blasmusik, auf Wanderung in andere Gefilde: Grenzen zwischen Volks- und Kunstmusik verschwimmen, Jazz mischt sich mit Einflüssen aus aller Herren Länder.

 

In Kooperation mit der Elbphilharmonie und der Körber-Stiftung